Diese Pläne hat die GroKo schon in der Schublade…

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Wir verfolgen natürlich alle – mehr oder weniger – den Krimi in Berlin. Wird es eine Große Koalition geben, die damit lediglich die amtierende geschäftsführende Regierung ablöst? Natürlich, so verrieten mir Kenner der Szene. Diejenigen, die verhandeln, haben viel zu große Interesse. Allein Martin Schulz wird sich fragen müssen, ob er als „Spitzenkandidat“ und Vizekanzler durchgehen wird oder ob er am Ende des Weges Amt und Würden verliert.

Aber allein in der CSU finden sich zahlreiche Interessenten. Etwa den früheren Innenminister Bayerns Herrmann, der nicht per Liste in den Bundestag eingezogen ist. Der hat ein lebendiges Interesse daran, dass es eine Regierung mit seiner Beteiligung gibt. Angela Merkel hat intern(!) angekündigt, dass sie eine Minderheitsregierung einer Neuwahl vorzieht. Warum? Sie hat letztlich an Zustimmung verloren.

Pläne gehen zu unseren Lasten…

Auch in der SPD gibt es zahlreiche Politiker, die jetzt gerade noch in den Bundestag gerutscht sind. Verweigerte sich die SPD bei der Koalitionsbildung, müssten allein auf den hinteren Bänken Abgeordnete um ihren Platz bangen. Der Druck ist groß. Wer jahrelang im Parlament sitzt, kann damit schon eine üppige Pension erwerben.

Deshalb: Wir müssen damit rechnen, dass die früheren Pläne der GroKo jetzt hervorgezaubert werden. Politisch ist das der Kanzlerin fast gleich, hört man aus Berlin. Das heißt Wir müssen mit höheren Steuern für Vermögende rechnen, mit Eingriffen in das Immobilienrecht und mit Aktionen auf dem Immobilienmarkt. Erben könn(t)en geschröpft werden, Arbeitgeber, weil sie höhere Mindestlöhne zahlen müssen. So gibt es erste Modellrechnungen, die von einem „fairen Lohn“ in Höhe von 12 Euro ausgehen.

Schließlich möchten die Sozialpolitiker wieder, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch in die Sozialkassen einzahlen. Die bisherige Deckelung der Arbeitgeberbeiträge wäre dann wieder vorbei. Mit all dem müssen wir rechnen bzw. nach den uns vorliegenden Informationen wird es a) zu einer großen Koalition kommen und b) zu teureren Beschlüssen für Entscheider, Vermögende und Privatiers.

Investieren Sie – es kann nicht falsch sein

Ob Sie als Privatier noch Immobilien erwerben wollen, ob Sie als Investor Aktien kaufen oder als Unternehmer in Maschinen investieren – jetzt dürfte es noch vergleichsweise günstig sein. Zum Einen könnten für Unternehmer die Abschreibungsbedingungen verändert werden, zum Anderen für private Investoren (Immobilien, Aktien) höhere Steuern eingeführt werden – um sogenannte Spekulationsgewinne abzuschöpfen, von der Sozialpolitiker gerne sprechen.

Schließlich wird die Haushaltsdisziplin im Zweifel auch nachlassen. Die EU verlangt mehr Geld. Die GroKo wird es gewähren. Je länger die Zinsen daher niedrig bleiben, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer höheren Inflation. Das heißt: Sie sparen wahrscheinlich auch Geld, wenn Sie jetzt schon vorbeugen.

Ich lade Sie ein: Im Deutschen Wirtschaftsbrief verfolgen wir die Entwicklung ganz genau und haben jetzt schon konkrete Hinweise für Sie parat, wie Sie den teureren Folgen – etwa bei Immobilien oder Aktien – entgehen können. Einfach klicken.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Jamaika ist Geschichte. Der Spiegel titelt „Stunde Null“. Vor 14 Tagen hieß es noch „Deutschlands Wirtschaft droht zu überhitzen“. Ja, was denn nun? Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meiner Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER

 

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