Swiss Money Report und andere Tipp-Dienste sollten Sie ignorieren

Der Swiss Money Report kommt ohne Absenderkennung. Auch die Herkunft ist unbekannt. Sie können sich bei den Regierungsbehörden beschweren, doch dies lohnt sich vermutlich nicht.

Obwohl nie bestellt, schickt mir der Swiss Money Report mindestens zweimal pro Woche ein Fax ins Büro. Dies geschieht ohne jegliche Absenderkennung – wohl wissend, dass derartige Faxe gesetzlich verboten sind. Auch ein gewisser Lombards Investorenbrief ist äußerst aktiv und verschickt massenweise Aktien-Spams.

Die Herkunft des Swiss Money Report ist nicht klar

Lombards bietet seinen Mail-Empfängern zum Schein die Möglichkeit an, die Zusendungen abzubestellen. Derartige Versuche können sich Betroffene allerdings getrost sparen, denn das klappt garantiert nicht. Wer die Spur von Lombards verfolgt, landet in Dubai. Bei Swiss Money Report wird Großbritannien vermutet, während im Internet eine E-Mail-Adresse mit dem Länderkennzeichen von Russland auftaucht.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz hat den Swiss Money Report im Visier

Wollen Sie sich gegen solche Belästigungen wehren, bleibt nur die Beschwerde bei den zuständigen Ämtern. Das sind in erster Linie die Regulierungsbehörden für Telekommunikation. Ob sich eine Beschwerde lohnt, ist allerdings fraglich. Bei Swiss Money prüft das Bundesamt für Verbraucherschutz derzeit, ob ein Eingreifen möglich ist.

(Der Deutsche Wirtschaftsbrief 7/2011)

Im „Deutschen Wirtschaftsbrief“, dem Informations- und Frühwarndienst, finden Sie rechtzeitig weitere kurze, präzise und direkt umsetzbare Tipps, mit denen Sie solche Risiken vermeiden. Dann sind Sie in der Lage zu agieren, bevor Sie nur noch reagieren können.

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