Ein KLEINER Trick rettet Ihre gesamten Investitionen in Geld und Personal

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Erst vor wenigen Tagen haben wir alle gehört und gelesen, dass die Abbrecherquote in Ausbildungsverhältnissen in Deutschland sehr hoch ist. Inzwischen bricht jeder vierte Auszubildende seine Ausbildung ab. Dies ist für die Betroffenen ausgesprochen schädlich. Dies sind sowohl die Auszubildenden als auch ggf. Sie als Unternehmer, der investiert hat und darüber hinaus schnell neuen Ersatz beschaffen muss. Doch ein kleiner Trick kann helfen.

Wichtig: Geld die Hauptursache

Studien zeigen, dass besonders die geringen Entgelte in vielen Berufen die Abbruchquote in die Höhe schnellen lassen. Sichtbar wird dies daran, dass Berufe wie Koch, Friseur oder Restaurantfachkraft sogar für jeden Zweiten so unattraktiv sind, dass die Ausbildung abgebrochen wird. Als Spitzenreiter bei den Abbrüchen gilt der Beruf der „Sicherheits-Fachkräfte“ – 50,6 %.

Sie können als Unternehmer keinerlei Schadenersatz verlangen – auch wenn der Auszubildende nach mehr als einem halben Jahr einfach geht. Erschütternd, da die Hauptinvestitionen vor allem in den ersten Monaten stattfinden.

Verwaltungsangestellte übrigens brechen lediglich zu gut 4 % ab. Da die Gesamtquoten insgesamt steigen, wird es Zeit, sich mit Gegenmaßnahmen zu beschäftigen. Zudem ist es ohnehin in vielen Berufen, etwa in Baden-Württemberg für die mechanischen und feinmechanischen Berufe, sehr schwierig, neue Auszubildende zu gewinnen. Insofern stellt sich die Frage, ob die Abbrecherquote nicht besser gesenkt werden sollte.

Mir fällt dabei die Hauptursache ein: Geld

Was Sie beachten sollten

Sie bezahlen, sofern Sie mit Auszubildenden arbeiten, sicherlich nach den Tarifen oder ungefähr nach Tarifen. Das ist üblich. Nur: Hilft das in vielen Berufen und Fällen nicht weiter. Deshalb sollten Sie meiner Erfahrung nach hier ansetzen.

Eine Möglichkeit sind natürlich laufend höhere Einkommen. Das gefällt mir persönlich nicht so gut. Dies hat Folgeeffekte für alle Auszubildenden Ihres Hauses und für die nächsten Jahre. Sie könnten aber Prämien für besondere Leistungen aussprechen – und dies lange vorher ankündigen. Oder Sie könnten solche Prämien als Bleibeprämien – indirekt – ausloben. Also nach sechs Monaten einen Betrag von 500, 1.000 oder noch mehr Euro ausloben.

Die nächste Prämie könnte nach 12 Monaten ausgezahlt werden und so fort: Auszubildende sind nach einer gewissen Zeit oft deutlich mehr wert als deren Gehalt. Hier gilt: Investitionen in die Auszubildenden helfen. Ohnehin bietet das Arbeitsrecht noch deutlich mehr Gestaltungsräume, als bekannt ist.

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Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Die GroKo ist im Amt. Das wird teuer, meinen Kritiker. Jetzt haben viele Angst um die Stärke der Finanzmärkte, um die Börsen. Dennoch: Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meinen Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER

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