Heute ist der wichtigste Tag des Jahres für Sie

© Liv Friis-larsen / Fotolia.com

Heute wird in Berlin eine Entscheidung getroffen, die unser aller Leben in den kommenden Monaten und Jahren bestimmen wird. Die SPD befindet über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Kommt es zur GroKo, der großen Koalition? Zugleich wird CSU-Ministerpräsident Seehofer in Bayern wahrscheinlich verkünden, dass er bei der Landtagswahl im Jahr 2018 nicht mehr als Ministerpräsident antreten möchte. Aber er möchte sehr wohl Vorsitzender der CSU bleiben. Das bedeutet, dass die Krise in der CSU nicht eskaliert und die CSU wahrscheinlich die große Koalition mittragen wird.

Das allerdings wird teuer, wie ich bereits beschrieben hatte. Jetzt werden mehr Richtungen bekannt. Es geht besonders um den Solidaritätszuschlag, der Sie überall trifft.

Soli-Zuschlag bleibt

Der Zuschlag auf die Einkommensteuer wird bleiben, wenn es zu einer Großen Koalition kommt. Das bedeutet allerdings nicht nur, dass das normale Einkommen härter besteuert wird. Auch die Erträge der Geldanlage auf dem Finanzmarkt oder bei Immobilien werden dem Soli unterworfen. Die FDP hatte versprochen, der Soli würde abgeschafft. Davon ist bei den großen Parteien derzeit nicht mehr die Rede.

Verhindern können Sie den Soli nur, indem Sie keine Gewinne mehr erwirtschaften oder durch den Verkauf von Wertpapieren realisieren. Dies ist allerdings nicht mehr sinnvoll, da es Jahre dauern wird, bis der Soli abgeschafft wird. Es nützt also nichts, deshalb zu warten.

Deshalb ist es umso wichtiger, schlicht mehr zu verdienen. Dies ist gerade bei dieser Koalition am Immobilienmarkt immer schwieriger möglich. Die geschäftsführende Regierung wie auch die kommende Regierung werden mit einer Wohnungsnot konfrontiert, die sie sich selbst eingebrockt haben. Lohnten sich Immobilien-Investitionen für Vermieter, gäbe es ein höheres Angebot. Durch die Niedrigzinsen jedoch sind die Renditen für Verkäufer gestiegen, was wiederum zu steigenden Mieten führt, da Käufer Geld erwirtschaften müssen.

Mehr verdienen

Zudem steigen die Immobilienpreise bereits. Die Bundesbank geht davon aus, die Immobilienpreise seien nun um bis zu 30 % zu hoch. Daher bleiben Aktien. Auch und gerade in dieser Woche.

  • Substanzunternehmen werden ihre Dividende noch erhöhen.
  • Die Aktienkurse sind im Vergleich zu den aktuell gemeldeten Gewinne nicht überbewertet.
  • Die Niedrigzinsen locken Kapital an.
  • Die Unternehmen haben durch niedrige Zinsen mehr Geld als zuvor. Damit werden Übernahmen finanziert und eigene Aktien zurückgekauft. Dies treibt die Kurse nach oben.

Deshalb gibt es am wichtigsten Tag des Jahres im Deutschen Wirtschaftsbrief nur eine Empfehlung: Verdienen Sie bei steigenden Steuern mehr als je zuvor. Wir zeigen Ihnen hier gerne Punkt für Punkt, wie dies funktioniert. Einfach klicken.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Jamaika ist Geschichte. Der Spiegel titelt „Stunde Null“. Vor 14 Tagen hieß es noch „Deutschlands Wirtschaft droht zu überhitzen“. Ja, was denn nun? Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meiner Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER

 

 

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