GroKo kommt – sind Sie wirklich vorbereitet?

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Die GroKo wird nach dem Mitgliederentscheid der SPD vom gestrigen Sonntag kommen. Nun geht es für viele von uns darum, die Folgen abzufangen. Denn es wird an verschiedenen Stellen teurer. Der „Deutsche Wirtschaftsbrief“ hat mehrfach darauf hingewiesen, welche Stellschrauben Sie bedienen können. Fordern Sie Ihr persönliches kostenfreies Startpaket hier zur „Feier des Tages“ einfach an. Hier klicken bitte.

Zinsen werden „teurer

Künftig wird die Abgeltungsteuer bei Zinserträgen ersetzt durch die Einkommensteuer. Für viele Investoren ist dies teurer. Dividenden hingegen bleiben noch nach dem Abgeltungsteuersatz von 25 % plus Solizuschlag + Kirchensteuer zu versteuern. Dies würde bedeuten, Dividenden sind Zinserträgen tendenziell vorzuziehen. Ich meine, dass dies bei etwa 3 % Dividendenrendite im Dax auch Ihre angemessene Strategie sein sollte. Vorschläge dazu lesen Sie einfach hier. Kostenfrei.

Zudem müssen Sie damit rechnen, dass die Grunderwerbsteuer für Immobilien, anders als im Wahlkampf vorgestellt und versprochen, nicht gesenkt wird. Das ist ohnehin Ländersache – und die haben kein Geld. Wer also Immobilien schnell und günstig verkaufen oder kaufen möchte, sollte sich in Bezug auf die Grunderwerbsteuer beeilen.

Zusätzlich rechne ich mit zahlreichen weiteren Steuererhöhungen – oder Erhöhungen von Gebühren und Beiträgen, die aber steuerliche Wirkung haben. So steht sogar eine Goldbesteuerung im Raum, die anders als bislang nicht nach einem Jahr zu einer Nicht-Besteuerung führen würde. Dies wird aktuell nicht in der Öffentlichkeit diskutiert. In der Politik dagegen immer mal wieder. Wenn Sie dem entgehen wollen, kaufen Sie relativ zügig Gold, da es Altfall-Regelungen geben dürfte.

Steigende Grundsteuer

In vielen Fällen wird zudem die Grundsteuer steigen. Dies können Sie indes nicht vermeiden oder müssen es sogar hinnehmen. Ich weiß nur nicht, ob dies reicht. Volkswirte haben bereits ermittelt, dass die schwarze Null im Bundeshaushalt gegen Ende der Legislaturperiode nicht mehr reichen wird. Das aber heißt, dass der Staat sich wieder weiter verschuldet.

Sollte dies in der gesamten Euro-Zone der Fall sein – und dies wird auch so kommen -, bleibt es auch bei den Niedrigzinsen. Die sind unsozial. Sparer werden damit bestraft, auch von den Parteien, die inzwischen die private Altersvorsorge für sich entdeckt haben. Lebensversicherungen werden weiterhin wenig verdienen, private Rentenversicherungen ebenso.

Deshalb setzen Sie in erster Linie auf Aktien, auch wenn die Kurse zuletzt schwächer wurden. Warren Buffett nutzt genau solche Tage, um günstig an starke Dividendenzahler zu kommen. Klicken Sie ein einfach hier.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Jamaika ist Geschichte. Die GroKo kommt. Seit gestern fast schon offiziell. Jetzt haben viele Angst um die Stärke der Finanzmärte, um die Börsen. Dennoch: Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meiner Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER

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