Was dieses Wahlergebnis für Ihre Geldanlage bedeutet

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In den vergangenen Wochen hat die Wahl in Deutschland uns alle in Anspruch genommen. Kein Fernsehkanal, der sich nicht Diskussionen, Fragestunden und Kommentare erlaubt hätte. Jetzt ist es endlich vorbei – entschuldigen Sie bitte, dass ich dies so offen sage. Denn die Positionen waren ebenso klar wie das Gesamtergebnis uns jetzt nicht mehr überraschen kann. Ohne zu viel zu spekulieren, können wir nun dazu übergehen, die Konsequenzen für Ihre Geldanlage zu beleuchten.

Gäbe es eine große Koalition, wäre die SPD so schwach, dass sie wenige ihrer Projekte durchsetzen könnte. Wahrscheinlicher ist eine Koalition von Union, FDP und Bündnisgrünen. Die Regierung wird wirtschaftsfreundlicher und vor allem etwas verständiger für die private Investition sein. Das heißt ganz konkret: Seit gestern abend rechne ich nicht mehr damit, dass die Abgeltungsteuer zu unseren Ungunsten verändert wird.

Abgeltungsteuer bleibt zunächst – Vorteile für verschiedene Märkte

Das heißt, Sie werden zumindest nicht mehr für Gewinne zahlen müssen als bislang. 25 % plus Solidaritätszuschlag + ggf. Kirchensteuer bei Zinsen und Erträgen aus Wertpapieren. Goldverkäufe hingegen sind nach der Einkommensteuer zu versteuern, sofern Sie Gold noch vor Ablauf eines Jahres verkaufen.

Danach ist und bleibt der Gewinn mit Gold steuerfrei. Auch bei Immobilien müssen Sie als privater, nicht als gewerblicher Investor, in aller Regel keine Steuern auf Veräußerungsgewinne zahlen. Voraussetzung ist, dass Sie diese Immobilien im Jahr des Verkaufs sowie in den beiden vorhergehenden Jahren bewohnt haben. Andernfalls sollten Sie die Immobilien mindestens zehn Jahre lang als Eigentümer besessen haben. Dann sind Veräußerungsgewinne steuerfrei und sollten dies künftig auch bleiben.

Die Erbschaftsteuer – wichtig für Immobilieneigentümer – wird sich meiner Einschätzung nach ebenso kaum oder jedenfalls nicht schnell ändern. Aktuell haben Ehepartner einen Freibetrag von 500.000 Euro, Kinder und Stiefkinder 400.000 Euro sowie Enkel 200.000 Euro. An diesen Sätzen wird die neue Regierung zunächst festhalten müssen.

Sie können kaufen

Das bedeutet letztlich, dass Sie nun a) wieder vermehrt investieren können und b) die Preise ohnehin tendenziell klettern dürften. Gerade an den Finanzmärkten dürfte dies relevant werden. Es gibt erstklassige Chancen darauf, dass Sie mit Aktien nun wieder Geld verdienen. Der Deutsche Wirtschaftsbrief wird Sie dabei gerade in dieser Woche mit neuen Hinweisen unterstützen – kostenfrei. Klicken Sie einfach hier.

Mit den besten Grüßen Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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