Unglaubliche Abzocke bei normalen Banken….

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Es sieht ganz schlecht aus für Bankkunden in Deutschland. Also für uns alle. Der Fokus berichtete über eine Studie, wonach inzwischen 69 Sparkassen, eine Direktbank sowie über 300 Volks- und Raiffeisenbanken eigene Kunden schröpfen. Regelrecht schröpfen. Denn die Bankkunden müssen sogar dann zahlen, wenn sie Geld vom eigenen Institut haben wollen.

Unfassbare Abzocke

Das nenne ich unfassbare Abzocke. Die Banken dürfen mit Ihrem Geld machen, was sie wollen. Also verleihen, es liegen lassen, es bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken. Aber die Institute bedanken sich dafür nicht, sondern bestrafen Sie, wenn Sie das Geld abholen.

Die Banken könnten damit argumentieren, dass sie ja jetzt selbst stets Gebühren zahlen müssen. Oder Negativzinsen – bei der EZB. Dann wäre es ja erst recht sinnvoll, so meine ich, dass Sie als Kunde Ihr Geld abholen. Wieso sollte dies durch Gebühren bestraft werden?

Die Banken argumentieren aber anders. Bei der Volksbank etwa sind Sie Mitglied in einem Verbund. Innerhalb des Verbunds dann müssen die einzelnen Institute bzw. Regionalverbände dann Gebühren an die jeweils anderen Institute zahlen. Das Geld, so heißt es, würden sich die Volksbanken lediglich zurückholen. Nur zwei Argumente entlarven die Banken bei dieser Argumentation als Schönredner.

Sie werden geschröpft…                                                 

Es darf ja eigentlich nicht zu Ihrem Problem werden, dass die Banken in einem Verbund untereinander Geld nehmen. Zudem gleicht sich die Belastung mit hoher Sicherheit in etwa aus. Die Bank A zahlt für ihre Kunden an die Bank B innerhalb des Verbundes – und umgekehrt. Sie als Kunde erhalten allerdings nichts zurück.

Zudem aber nehmen, und das ist mein Argument Nummer 2, die Banken inzwischen teils noch mehr Geld, als es die innerbetrieblichen Verrechnungspreise nahelegen würden. Es gibt eine Volksbank, die pro Abhebung ab der 6. Transaktion im Monat die Summe von 4,50 Euro nimmt. Eine Volksbank aus Aurich nimmt für die Inanspruchnahme bei den Automaten anderer Banken im VR-Verbund nach der 4. Abhebung in einem bestimmten Kontomodell („Plus“) sogar 5 Euro.

Banken nehmen Gebühren und werden dabei immer dreister. Dies ist der Hintergrund des neuen Gebührenärgers. Im Deutschen Wirtschaftsbrief bemühen wir uns stets darum, die besten Lösungen zu den jeweils neuen Gebührenschindereien zu finden. Aber unabhängig davon steigen die Gebühren eben. Deshalb empfehlen wir zusätzlich, möglichst viel Geld von den Konten selbst zu lösen und zu investieren. Etwa in dividendenstarke Aktien – und das Investment dann möglichst liegen zu lassen. Das kostet auch Gebühren, rentiert sich allerdings viel deutlicher. Denn Sie zahlen lediglich Kontoführungsgebühren für das Depot – und kassieren Zinsen. In wenigen Tagen gibt es die nächste Großchance. Sehen Sie sich hier den „Deutschen Wirtschaftsbrief“ kostenfrei an.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Jamaika ist Geschichte. Die GroKo kommt. Seit kurzem fast schon offiziell. Jetzt haben viele Angst um die Stärke der Finanzmärte, um die Börsen. Dennoch: Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meiner Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER

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