Gold in der Krise kaufen?

Viele der Leser von Dr. Erhard Liemen spielen mit dem Gedanken, Gold in der Krise zu kaufen. Sie wenden sich mit Ihrem Gedanken immer wieder an den erfahrenen Chefredakteur und bitten ihn um eine Einschätzung. Hier lesen Sie, was Dr. Erhard Liemen zu Gold in der Krise sagt. Der Tenor: „Gold bietet Schutz vor Extremereignissen – auf Wertstabilität können Sie aber nicht setzen!“

Gold in der Krise: Kaum nachgefragt

Gold ist in der Krise kaum gefragt.

Gold ist in der Krise kaum gefragt.

Trotz den Risiken, die von der Euro-Krise ausgehen und der Staatsverschuldung, die immer größer zu werdne scheint,  ist Gold in der Krise seit Monaten kaum nachgefragt. Ganz im Gegenteil: 4,8 % betrug der Preisrückgang im zweiten Quartal. Das ist das schlechteste Vierteljahr seit acht Jahren. Gold scheint in der Krise also nicht das Ausweich-Produkt schlecht hin zu sein.

Auch Marc Faber setzt nicht auf Gold in der Krise

Mit dem namhaften Investor Marc Faber hat jetzt einer der größten Goldbefürworter seine Sichtweise geändert. Er will erst dann wieder Gold kaufen, wenn der Preis unter 1.200 Dollar fällt.  Faber ist der bekannteste Crash-Prophet. In der Tat hat er Börsenabstürze der Vergangenheit erahnt. Wenn es an den Märkten bergab geht – so seine bisherige These –, biete nur Gold dagegen wirklich Schutz. Lange war er der Meinung, dass Gold in der Krise ein sicheres „Mittel“ ist. Deshalb bleibt Faber auch mit einem Viertel in Gold investiert. Im Übrigen hat er aber seine Favoriten gewechselt:

Bei Aktien hatte er in den letzten Jahren Asien favorisiert, viele dieser Werte jedoch inzwischen verkauft.  Erstmals hat er jetzt europäische Aktien gekauft, bevorzugt solche von Unternehmen aus Peripherieländern.  Er erwartet, dass die Kurse nochmals um 30 % fallen. Dann will er seine Engagements weiter ausbauen. Von Gold rückt er also etwas weg.

Von Bankaktion wird noch abgeraten

Faber hat meist richtig gelegen. Investiert hat er schon in Telekomunternehmen und Energieversorger. Ebenso wie ich rät er von Bankaktien aktuell noch ab. Denn die Banken müssen ihr Eigenkapital stärken. Das dürfte sehr wahrscheinlich zu Lasten der Aktionäre geschehen.

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