Dieser Bericht wird jede Familie schmerzen

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Ob Sie nun Eltern sind, Großeltern oder in anderer Weise Verantwortung tragen: Die Zukunft sieht für uns alle, die wir mit der Altersvorsorge zu tun haben, nicht rosig aus. Dies zeigte nun ein Versicherungsmathematiker, der sich „die Rente“ angesehen hat. Das Ergebnis ist erschreckend, auch wenn die Bundesregierung (die jetzt geschäftsführende Regierung) noch davon ausgeht, dass die Beiträge im kommenden Jahr sogar sinken werden. Von 18,7 % auf 18,6 %. Dies sind bei einem Einkommen von 3.500 Euro brutto monatlich immerhin – 3,50 Euro „netto“ Mehreinkommen.

Sparen, sparen, sparen

Das Geld sollten Sie eigentlich direkt in die Spardose stecken. Denn die Rentengeschenke werden nicht lange anhalten. Die Renten werden künftig sogar stark sinken – oder genauer: in sieben Jahren. Aktuell beziehen Rentner bei uns im Durchschnitt etwa 48,2 % des mittleren Bruttoeinkommens der Arbeitnehmer. Dieser relative Anteil soll auf 48,3 % klettern. Möglicherweise wird es 2018 sogar um 2,5 % bis 3 % nach oben gehen. Dennoch: Schon bald könnte es kräftig abwärts gehen.

Nach sieben Jahren sollte nach Auskunft des oben genannten Rentenspezialisten das „Zwischenhoch“, das er ausgemacht hat, vorbei sein. Derzeit sind viele Menschen beschäftigt und zahlen kräftig in die Rentenkasse ein. Ab 2024 dann würde sozusagen der Zwischenstop erreicht. Im Anschluss daran würde die staatliche Rente in insgesamt „sieben schlechten“ Jahren sinken.

Das Niveau ist erschreckend: 44,6 % des durchschnittlichen Bruttoeinkommens, heißt es nach dieser Rechnung. Das wiederum bedeutet, dass die Rente um annähernd 4 Prozentpunkte sinken würde. Der Grund dafür ist der Umstand, dass die geburtenstarken Jahrgänge dann in die Altersruhe gehen. Noch alarmierender: Die Rentenbeiträge würden von 18,6 % auf 21,9 % steigen. Das kann nur bedeuten: Die private Vorsorge ist wichtiger denn je.

Sparpläne helfen

Im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ haben wir des Öfteren empfohlen, Sparpläne abzuschließen. Auf Indizes und auf einzelne Aktien. Das ist einfach und renditestark, Sie können jederzeit die Zahlungen pausieren lassen, ganz einstellen oder das Vermögen auflösen.

Zudem kosten solche Sparpläne wenig. Zudem können Sie auch in Aktien investieren. Bei entsprechender Substanz beträgt die Rendite langfristig mehr als 10 % – mit entsprechend hohen Dividenden und Dividendenrenditen. Diese Investitionen sind sicher: in dem Sinn, dass die Unternehmen aktuell und auch künftig immer Geld verdienen. Das zahlt sich in Form von Ausschüttungen für Sie aus. Lassen Sie sich selbst überzeugen – die Zahlen sprechen für sich.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

PS: In den kommenden Wochen werden wir übrigens weitere Investitionen in Aktien vornehmen. Die Abgeltungsteuer bleibt uns erhalten – dies begünstigt Sie. Klicken Sie einfach hier.

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