Diese neue Blase sollten Sie dringend kennenlernen…

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Ich habe nun über eine Studie gelesen, die regelrecht erschreckend ist. Demnach hat die Schweizer Bank UBS sehr deutlich vor einer sogenannten Implosion bei Immobilien gewarnt, also dem Platzen einer Immobilienblase. Viele unserer Leser, gerade im „Deutschen Wirtschaftsbrief“, setzen als Eigentümer und Selbstnutzer, als Vermieter oder auch als Investoren auf Immobilien. Daher sollten wir diese Zahlen auf jeden Fall zur Kenntnis nehmen und unsere Konsequenz daraus ziehen. Zumal davon auch eine große Stadt in Bayern betroffen ist.

Der Befund ist eindeutig

Wörtlich heißt es, dass das Risiko für die Existenz einer solchen Blase „in den wichtigsten globalen Wohnimmobilienmärkten“ nun deutlich geklettert sei. Die Bank hatte von 2011 bis 2016 die Preise in einigen internationalen Großstädten untersucht und dabei ein Plus von 50 % festgestellt. Die Analysten haben vor allem die Immobilienpreise in Europa bemängelt und in den jüngsten vier Quartalen überall, also in sämtlichen dieser Städte einen Preisanstieg gemessen.

Noch einmal wörtlich: „(…) alle europäischen Städte in der Studie, mit Ausnahme von Mailand, mindestens im überbewerteten Bereich“. Grundlage für diese Einschätzung sind die durchschnittlichen Bewertungen von Wohnungen in der Größe von 60 Quadratmetern gewesen. Dieser Wert wurde wiederum in Relation zum Durchschnittseinkommen sowie den erwarteten wirtschaftlichen Perspektiven in der jeweiligen Region gestellt.

Alarmierend ist für uns in Deutschland vor allem, dass München nunmehr Platz drei in dieser Betrachtung eingenommen hat. Dort waren die Immobilienpreise innerhalb eines Jahres im zweistelligen Prozentbereich gestiegen. Die Experten sprechen von einem „Blasenrisiko“, das nur noch in Stockholm oder im kanadischen Toronto größer sei.

85 % Aufschlag

Innerhalb von zehn Jahren waren die Preise in München um 85 % gestiegen. Selbst hochqualifizierte Angestellte müssten demnach acht Jahre lang ihr Gehalt in die Immobilie stecken, damit sie sich ein 60-Quadratmeter-Apartment in München kaufen könnten.

Auch vor Frankfurt hat diese Preisspirale nicht Halt gemacht. Nicht ganz so massiv wie in München, aber deutlich stärker als in vielen anderen Regionen. Das wiederum führen die Bankanalysten vor allem auf die gute Konjunktur und das steigende Einkommen zurück. Auch die niedrigen Darlehenszinsen werden erwähnt. Ich gehe allerdings davon aus, dass dies vor allem der Grund für die hohe Nachfrage ist. Das Geld sucht sichere Häfen.

Und deshalb haben wir im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ schon vor langer Zeit dazu geraten, in Sachwerte zu investieren. Dies sind vor allem Immobilien und auch Aktien. Weil das Geld so günstig bleibt (die Europäische Zentralbank EZB hat ihre Zinsen erst jüngst erneut nicht erhöht), haben auch Aktien wie die Titel im Dax nun einen neuen Rekordstand erreicht. Und sie werden aller Voraussicht nach weiter steigen – ich kann Ihnen nur empfehlen, zumindest meine sogenannten „Sicherheitsaktien“ zu kaufen. Damit sichern Sie sich beste Chancen und hohen Schutz. Sie müssen lediglich hier klicken.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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