Euro-Krise: Skrupellose Betrüger nutzen Ängste besorgter Anleger aus

Ein Unglück kommt selten allein – so auch jetzt! Die Unsicherheit durch drohende Staatspleiten von Griechenland & Co. ist der ideale Nährboden für zwielichtige Geschäftemacher.

Es häufen sich bei mir in der Beratung die Anrufe zweifelnder Anleger. Sie berichten von Angeboten,  die garantiert währungsfest, krisensicher und pleitegeschützt sein sollen. Dabei geht es u.a. um Aktien von Zwerg-Unternehmen mit minimalen Börsenumsätzen.

Das ist eine klare Sache: Hier sind Kursmanipulateure am Werk, die mit der Gutgläubigkeit anständiger Bürger Kasse machen wollen. Der Plan ist perfide: Sie decken sich selbst mit Papieren ein, und wenn dann die Angerufenen mit ihren Käufen den Kurs in die Höhe getrieben haben, steigen sie aus, kassieren ab und der Kurs stürzt ins Bodenlose.

Meine Empfehlung: Lassen Sie sich nie, wirklich niemals auf solche telefonischen Angebote von Fremden ein. Das betrifft auch die so genannte Nigeria-Connection, die aktuell wieder verstärkt auftritt. Besonders beliebt ist die (vermeintliche) Erbensuche. Werfen Sie Ihr Geld lieber aus dem Fenster – dann können Sie es noch plumpsen hören (hat meine Oma früher immer gesagt).

Übrigens sind solche Telefonaktionen auch verboten! Die BaFin hat bereits in einer Reihe von aktenkundigen Fällen Ermittlungen aufgenommen.

Weitere Warnung: Finger weg vom Prokon-Zinsangebot. Das Windkraft-Unternehmen lockt zwar mit optisch attraktiven 8% – aber bei einer möglichen Pleite ist Ihr Geld weg. Statt dessen mahne ich zu ein bisschen Geduld. Im Sommer geht die Börse saisonbedingt runter und bietet Ihnen dann vor dem Herbst gute Einstiegsgelegenheiten.  Ich sehe (trotz Griechenland) ab September/Oktober steigende Kurse.

Nächsten Donnerstag gebe ich im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ dazu konkrete aktualisierte und neue Hinweise. Wenn Sie dabei sein wollen, klicken Sie jetzt hier..

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