Drohendes Bargeldverbot und Schließfächer: Sichern Sie sich ab

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Das Bargeldverbot in Deutschland rückt näher, wenn es nach den zahlreichen Berichten in verschiedenen Medien geht. Im Ausland werden immer mehr Transaktionen verboten. Kein Wunder, dass Schließfächer in Deutschland immer begehrter sind. Mittlerweile wurden bei vielen Instituten schon 80 % oder mehr der heiß begehrten Tresore vermietet. Die Vermietung selbst wird sich in aller Regel über Jahre hinwegziehen, sodass Sie auch nicht davon ausgehen können, es würden neue Schließfächer frei. Deshalb gibt es einen Engpass, den Sie jetzt allerdings auch überwinden können.

Schließfächer bei der Bank sind nicht besser als…

Der Vorteil von Schließfächern bei der Bank ist nicht besonders groß. Die Geldinstitute sind öfter Opfer eines Einbruchs als viele Andere in Ihrem Umfeld. Die Bank muss noch nicht einmal Sicherheitsvorkehrungen treffen, um Ihr Vermögen und Ihre Papiere zu schützen. Vielmehr hat sie lediglich die Pflicht, Sie zu unterrichten, wenn sie diese Maßnahmen nicht vornimmt. So entschied es kürzlich das Kammergericht Berlin (Az. 26 U 18/15).

Wenn aber eine Bank keine besonderen Vorkehrungen trifft, schmelzen die Vorteile schnell zusammen. Schließfächer bei Banken sind oft kostengünstig. Dies ist ein unbestreitbarer Vorteil. Insofern müssten Sie überlegen, wieviel Sie für Tresore ausgeben wollen, die Sie selbst installieren könnten. Hier könnten Banken Geld sparen. Vielleicht aber sind Ihnen Dokumente und Ihr eigenes Vermögen wichtiger als Gebühren?

Dann kaufen Sie selbst einen Tresor. Wahrscheinlich wollen Sie diesen nicht bei sich aufstellen. Dies wäre verständlich, sofern Sie in einem normalen Wohngebiet wohnen. Krisenschutzexperten empfehlen aber schon lange, sich auf dem Land umzusehen. So gibt es zahlreiche Landwirte, deren Höfe mit höchster Sicherheit nicht überfallen werden. Dafür gibt es viele Gründe.

Tierischer Lärm hilft

Es fängt damit an, dass Landwirte fast immer auf dem Hof sind. Es ist schwierig, auszukundschaften, wann ein solcher Hof nicht bewacht wird. Wenn Landwirte den Hof verlassen, sorgen sie oft gleich für Ersatz. Zudem aber haben die meisten Höfe auch Tiere in ihrer Obhut. Fremde Menschen, also Einbrecher, sorgen im wahrsten Sinne des Wortes für tierischen Lärm.

Schließlich sind viele Höfe ohnehin weit ab von den Zentren. Einbrecher machen sich oft genug nicht die Mühe, auch in entlegenere Dörfer oder Regionen zu fahren. Dies können Sie sich zunutze machen. Sprechen Sie mit Landwirten, so der Tipp von Krisenschutzexperten. Mit jenen Landwirten, zu denen Sie vielleicht als Kunde schon ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben.

Kaufen Sie einen Tresor und stellen ihn dort auf – bis auf den Landwirt wird sich niemand mehr für Ihr privates Schließfach interessieren. Noch nicht einmal der Staat, der wohl ein Auge auf Bankschließfächer geworfen hat. Vielleicht fällt Ihnen auch ein anderer unkonventioneller Aufenthaltsort für den Tresor ein. Sicherer geht es im Zweifel nicht mehr. Wie wichtig es angesichts immer schärferer Vorgaben zum Bargeld werden könnte, lesen Sie hier einfach kostenfrei. Wir werden Ihnen helfen, sich wirksam zu schützen.

Mit den besten Grüßen Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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