Diese unheimliche Bewegung beim Goldpreis ist wichtig

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So sehen es viele Beobachter, die privat auf Gold setzen. Gold hat jetzt eine massive Abwärtsbewegung eingeleitet. Und das ausgerechnet vor der Wahl in Frankreich. Die Beobachter sehen darin einen Rückgang wie ziemlich genau vor einem Jahr. Damals ging es um den Brexit, der Goldpreis fiel um 100 Dollar/Unze. Der Deutsche Wirtschaftsbrief, den auch Goldfans mit neuen Analysen stets zur Hand haben sollten, klicken Sie einfach hier, sieht darin keinen großen Zusammenhang. Interessant ist es jedoch schon.

Gewinnt jetzt Le Pen?

Die Goldbeobachter meinen, der Preis würde „absichtlich gedrückt“. Dies sein ein Vorgriff auf den Brexit gewesen, und ebenso sei es jetzt ein Vorgriff auf die Wahl Le Pens. Nun, der Deutsche Wirtschaftsbrief sieht darin keinen besonderen Sinn. Zudem ist es nicht so einfach, den Goldpreis zu „drücken“.

Denn neben den üblichen Verdächtigen wie den Hedgefonds haben sich zuletzt dem Vernehmen nach auch China und Russland weiter mit Gold eingedeckt. Die großen Staaten haben genügend Geld, um im Zweifel einem „Drücken“ des Goldpreises entgegenzutreten, wenn sie das wollten.

Es ist vielmehr so, dass der Dollar einfach stärker wurde, weil der US-Haushalt in letzter Minute wieder auf ein Normalprogramm umschalten kann. Auch wenn die Schulden in den USA auf mehr als 20 Billionen US-Dollar gestiegen sind, sind Zwangsmaßnahmen bis in den Herbst hinein verhindert worden. Dies hätte passieren müssen, wenn Demokraten und Republikaner sich nicht auf das „Notprogramm“ verständigt hätten. Dies allerdings stärkt die Wirtschaft, die im anderen Falle in sich zusammengebrochen wäre.

Eine stärkere Wirtschaft wiederum erhöht das Vertrauen in den Dollar. Spiegelbildlich geringer wird das Interesse an Gold. Dennoch sollten Sie sich langfristig mit Gold vertraut machen.

Schutz bei Inflation

Die hohen US-Schulden sind mit der vorläufigen Einigung nicht verschwunden. Das Problem ist nur aufgeschoben. Zudem ist die Situation in der Euro-Zone nicht besser. Wie in den USA sind die Schulden auf Rekordniveau. In der Euro-Zone sind es etwa 10 Billionen Euro.

Wie das Geld wieder aufgebracht werden soll, weiß niemand. Die wachsende Geldmenge zur Finanzierung der Schulden allerdings wird kurz-, mittel- oder langfristig die Preise weiter nach oben jagen. Die Inflation dürfte mit hoher Sicherheit klettern oder sogar stark klettern. In der Situation wiederum hilft Gold.

Wenn Sie Gold kaufen, erwerben Sie rein physisches Metall, keine Papierforderungen wie etwa Zertifikate. Der Deutsche Wirtschaftsbrief wird Ihnen die besten Händler nennen.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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