Die beste Währung der Welt: hier für Sie reserviert

© Alex / Fotolia.com

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Der Euro hat uns im vergangenen Jahr alle enttäuscht und wird dies auch 2017 aller Voraussicht nach machen. Wenn Sie Ihr Geld ausschließlich in unserer heimischen Währung halten, dann ist der Wert des Vermögens um deutlich mehr als 10 % gesunken, ohne dass Sie etwas hätten unternehmen können. Zumindest ist die Kaufkraft in den Märkten außerhalb der Euro-Zone derart stark gefallen.

Viele private Investoren kaufen daher gerne Währungen wie den US-Dollar, den Schweizer Franken oder die norwegische Krone. Die beste aller Währungen allerdings ist elektronisch.

Der Bitcoin: Die Banken sind außen vor

Es geht um den sogenannten Bitcoin. Dies ist eine elektronische Kunstwährung, die nur im Internet gehandelt und produziert wird. Sie gehört keiner Bank und keiner Notenbank. Kein Staat kann tatsächlich Einfluss auf den Wert der Währung nehmen.

Wenn Sie es wie die Chinesen oder die Inder machen, dann tauschen Sie einen Teil Ihres Geldes bereits in den Bitcoin um. Das Internet-Geld hat einige Vorteile: So ist die Geldmenge nach oben strikt begrenzt. Die Menge erhöht sich zudem nach einem strengen Programm, das nicht wie die üblichen Papiergeldwährungen per Knopfdruck mehr Geld als gewollt produzieren kann.

Da keine Regierung Einfluss nehmen kann oder jedenfalls zumindest rechtlich keinen Zugriff hat, kann theoretisch niemand mit Geschenken an Teile des Volks oder an ein eigenes Klientel das Vermögen anderer Leute entwerten. Sollten wir den Chinesen und Indern folgen?

Schwankungen beachten

Leider hat der Bitcoin auch Nachteile. So können Sie nicht überall damit bezahlen, da die Währung ein freiwilliger Zusammenschluss ist und gerade nicht von den Notenbanken als gesetzliches Zahlungsmittel geführt wird.

Zudem schwankt die Währung noch ziemlich stark. Dabei legte sie im Jahr 2016 um mehr als 60 % zu. Dies ist für die Eigentümer des Geldes erfreulich – vergrößert allerdings auch das Risiko, dass es wieder zurückgeht.

Deshalb rät der Deutsche Wirtschaftsbrief noch davon ab, den Bitcoin in Deutschland zu nutzen. Allerdings können Sie hier nach einem Klick im Brief selbst verfolgen, welche Alternativen zum reinen Euro-Vermögen Sie haben und wann der Bitcoin vielleicht doch in Deutschland nutzbar wird. Die Redaktion des Deutschen Wirtschaftsbriefs wird es Ihnen mitteilen. Stellen Sie sich rechtzeitig auf ein turbulentes Euro-Jahr 2017 ein. Weitere Schwierigkeiten für die Einheitswährung könnten bereits im Frühjahr mit den Wahlen beginnen.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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