Deutschlands Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,5 %

Obwohl Deutschlands Wirtschaft noch um 0,5 % gewachsen ist, dürfte diese gute Nachricht verpuffen.  Denn zu groß sind die Spannungen in der Währungsunion. Kommt es zur Eskalation, droht Banktiteln der Absturz. Aktien von Banken sollten Sie nach wie vor meiden. Ein exklusiver Auszug aus dem Dr. Liemen Depot-Brief:

Lesen Sie hier, wie ich zu dieser Einschätzung komme:

Die Euro-Schuldenkrise ist mit voller Wucht zurückgekehrt. Die Wähler in Griechenland und Frankreich sind nicht bereit, die angeblich „alternativlosen“ Euro-Rettungsmaßnahmen zu akzeptieren. Die politische Unsicherheit, wie es weitergehen kann, ist damit größer als zuvor.

Einerseits hat die Skepsis gegenüber dem harten Sparkurs zugenommen. Er wird von vielen als Hauptgrund für die Wachstumsschwäche in Europa angesehen. Unbestreitbar brechen die Steuereinnahmen dadurch weg, und die Staatsausgaben steigen.

Auch wenn Deutschlands Wirtschaft wächst - diese positive Stimmung dürfte verpuffen.

Auch wenn Deutschlands Wirtschaft wächst - diese positive Stimmung dürfte verpuffen.

Andererseits birgt aber auch die Abkehr von der Budget-Disziplin ein erhebliches Risiko. Wenn die Schulden aus dem Ruder laufen, könnte Europa auch deshalb in eine gefährliche wirtschaftliche Abwärtsspirale geraten. Wir haben also die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Derzeitige Performance seit dem Start der Depots im Dr. Liemen Depot-Brief:

Basis-Depot: + 44,07 %

Chancen-Depot: + 39,31 %

Im Basis-Depot sind Unternehmen enthalten, die etwa in Sachen Marktkapitalisierung und Bonität einen Spitzenplatz einnehmen. Damit ist auch die Schwankungsanfälligkeit bei den Kursen relativ gering. Bei diesen Werten können Sie größere Summen anlegen. Die Gewichtung einzelner Aktien im Basis-Depot kann durchaus bis zu 10 % betragen.

Das Chancen-Depot enthält schwankungsanfälligere Wertpapiere, die Sie deshalb auch nur in kleineren Stückzahlen oder limitiert ordern sollten. Die Gewichtung einzelner Positionen in Ihrem Depot sollte 5 % nicht überschreiten. Aktuelles zu zwei meiner Depot-Werte:

Bei McDonald’s ist der Umsatz im April langsamer gestiegen als erwartet. Bei Filialen, die schon mindestens 13 Monate lang geöffnet sind, war man von 4 % Zuwachs ausgegangen – es wurden aber nur 3,3 %. Vor allem das schwächere Asiengeschäft hat den Aktienkurs belastet. Keine Probleme gab es dagegen in den USA und Europa. Im Jahresverlauf dürfte es bei McDonald’s nach dem Umbau von Filialen wieder besser laufen. Ich stufe die Aktie weiterhin auf „kaufen“ ein.

Bilfinger Berger hat bei der Vorlage seiner Quartalszahlen den Ausblick für 2012 bekräftigt. Die Konzernleistung kletterte im ersten Quartal um 6 % auf 1,95 Mrd. €. Der Auftragseingang wuchs um 9 % auf 2,17 Mrd. €. Nach einer Namensverkürzung heißt das Unternehmen ab sofort nur noch Bilfinger. Der Konzern ordnet sich selbst auch nicht mehr dem Bausektor, sondern den Dienstleistern zu. Und das mit Recht: Schon heute stehen die Wartung und Instandhaltung von Industrieanlagen, Kraftwerken und Immobilien für 80 % der Konzernleistung.

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