Dax auf dem Weg zu 15.000 Punkten?

Am Wochenende habe ich den Verlag und die Redaktionen des Deutschen Wirtschaftsbriefs sowie des Dr. Liemen Depot-Briefs auf dem Börsentag in Düsseldorf vertreten und einen Vortrag zu den Entwicklungen im Jahr 2017 halten dürfen. Das Interesse war enorm und erfreulich. Ich bin mir sicher, auch Sie sind an diesen Prognosen und Einschätzungen interessiert. Vielleicht wollen Sie hier sogar kostenfrei die aktuellen Empfehlungen sehen, die wir den Lesern für die nächsten Wochen geben.

Kassieren, kassieren, kassieren

Das Schönste vorweg: Aktuell brauchen wir uns mit kurzfristigen Prognosen eigentlich gar nicht zu beschäftigen. Denn derzeit kassieren wir mit substanzstarken Unternehmen aus dem „Dr. Liemen Depot-Brief“ massiv ab. Die Unternehmen haben Bilanz gezogen oder stehen teils kurz davor. Das heißt, wir bekommen jetzt Dividenden. Unseren Anteil an den Unternehmensgewinnen, die 2016 so gut ausfielen wie es die Masse von Analysten nicht erwartet hatte.

Wenn Sie beispielsweise die „Munich Re“ im Depot haben, erhalten Sie in knapp zwei Monaten aller Voraussicht nach 8,70 Euro pro Aktie. Das entspricht einer Dividendenrendite von fast 5 %, wie ich auf dem Vortrag erläuterte. Wer die Aktie schon vor mehr als 10 Jahren kaufte, hat damit nun bereits eine Rendite von über 10 % pro Jahr – allein wegen der hohen Dividenden.

Dasselbe gilt für Aktien wie die eines Zulieferbetriebes aus dem schwäbischen Gosheim oder auch US-Riesen im Haushalts- und Konsumgütersektor. Deshalb sind wir bestens aufgestellt. 5 %, 10 % oder höhere persönliche Dividendenrenditen – bezogen auf den eigenen Einstiegkurs – sind der beste Schutz gegen das, was bevorsteht.

Euro-Zone in Gefahr

Denn die Situation in der Euro-Zone wird nicht besser, wie uns allenthalben in den Massenmedien vorgegaukelt wird, sondern brisanter. In Frankreich, Spanien, Italien und natürlich in Griechenland stehen massive Probleme auf der Tagesordnung. Die Euro-Zone steht eigentlich schon lange auf der Kippe und kein Mensch weiß zu 100 %, ob das Jahr 2017 für den Euro so glimpflich enden wird wie das Jahr 2016.

Es gibt nur einen Schutz: Sachwerte, so erläuterte ich. Unternehmensbeteiligungen, also Aktien, sind der beste Schutz in solchen Situationen. Die Kurse können in schwierigen Zeiten, wenn beispielsweise die Stimmung schlechter wird, sacken. Dennoch werden sie sich aller Erfahrung nach rasch wiederholen. Während der Zeit kassieren Sie dann bei substanzstarken Unternehmen hohe Dividenden. Ich zeige Ihnen hier gerne Unternehmen, die seit vielen Jahren die Dividenden in fast jeder Krise gesteigert haben. Und genau darauf kommt es in diesem Jahr an.

Übrigens: Mittel- und langfristig steigen dann auch die Kurse. Deshalb wird der Dax immer weiter klettern, wenngleich es Unterbrechungen geben wird. 15.000 Punkte sind noch in diesem Jahrzehnt sicherlich in Sicht.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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