Die richtige Lebenslaufanalyse macht Schluss mit Schwindlern und Betrügern

Lassen Sie sich von Bewerbern nicht an der Nase herumführen und machen Sie eine sorgfältige Lebenslaufanalyse. Laut Welt-Online sollen etwa 30 % der Bewerber ihre Lebensläufe mit falschen Angaben aufpeppen. Manche schrecken dabei auch nicht vor Fälschungen zurück, die kriminell wirken. Hauptsache, sie präsentieren sich besser.

Mit diesen Tipps gehen Sie bei der Lebenslaufanalyse richtig vor und holen sich kein faules Ei ins Nest.

Tipp 1 der Lebenslaufanalyse: Prüfen Sie den Inhalt des Lebenslaufs auf Vollständigkeit und Lücken

Ein Lebenslauf sollte folgende Bereiche abdecken:

  • die wichtigsten persönlichen Daten: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Anschrift, Telefon, E-Mail, Konfession des Bewerbers
  • berufliche Qualifikationen: Hier gehören mehrere Abschnitte hinein. A) Der schulische Werdegang mit Abschluss b) Die Ausbildung oder ein Studium mit Abschluss c) Besondere Ruhezeiten aufgrund von Elternzeit oder Zivildienst, d) Die berufliche Entwicklung. Also zum Beispiel Anstellungen nach der Ausbildung mit welchem Aufgabenbereich, bei welcher Firma.
  • spezielle Fertigkeiten: Zum Beispiel besondere Fremdsprachen oder EDV-Kenntnisse.
  • persönliche Interessen: Hobbys, soziales Engagement
  • besondere Erfolge: Auszeichnungen, Preise, Veröffentlichungen
  • Zielsetzungen

Um eventuelle Lücken oder falsche Angaben des Bewerbers aufzudecken, sollten Sie den Lebenslauf genau untersuchen. Gibt es zum Beispiel Lücken im Lebenslauf ab dem Schuleintritt? Überprüfen Sie außerdem, ob die Daten im Lebenslauf mit denen aus dem Anschreiben übereinstimmen.

Auch die äußere Form macht Aussagen über den Bewerber

Neben der inhaltlichen Lebenslaufanalyse verleiht Ihnen auch die äußere Form einen Eindruck über den Bewerber. An der Gestaltung können Sie erkennen, wie sorgfältig und genau ein Bewerber arbeitet.

Außerdem sollten Sie ein Augenmerk auf die Gliederung haben. Dabei hat der Bewerber die Wahlmöglichkeit zwischen einem innovativen und einem tabellarischen Lebenslauf.

Beim innovativen Lebenslauf listet der Bewerber sämtliche Aktivitäten chronologisch nach Datum auf. Vorteilhaft ist daran, dass Sie den beruflichen Werdegang des Bewerbers leicht erfassen können. Ein Nachteil besteht darin, dass Sie sich die beruflichen Stationen nicht auf einen Blick haben und sich beim Lesen gezielt rauspicken müssen. Achten Sie dabei auch besonders auf Fort- und Weiterbildungen.

Der tabellarische Lebenslauf orientiert sich an den bereits oben genannten Bereichen. Also persönliche Daten, schulischer Werdegang, berufliche Entwicklung etc. Hier haben Sie alle beruflichen Stationen auf einen Blick. Aber Achtung: Beim tabellarischen Lebenslauf müssen Sie besonders auf die Vollständigkeit der Angaben achten. Aufgrund der fehlenden Chronologie müssen Sie verstärkt untersuchen, ob sich Lücken einschleichen.

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