Arbeitszeugnis-Formulierungen: „Verklausulierte“ Arbeitszeugnisse können dem Unternehmensimage schaden!

Unternehmer kennen das aus ihrer unternehmerischen Erfahrung: Arbeitszeugnis-Formulierungen gleichen einem Rätsel. Häufig sind sie voll mit schnörkeligen Formulierungen und Phrasen. Einschätzungen sind so kaum möglich. Das Problem besteht darin, dass sich die meisten Unternehmen für die Arbeitszeugnis-Formulierungen standardisierter Textbausteine bedienen. Die Zeugnisse sind dann kaum voneinander zu unterscheiden, individuelle Leistungen sind nicht ersichtlich.

Unklare Arbeitszeugnisse fallen auf den Aussteller zurück!

Was das mit dem Unternehmensimage zu tun? Arbeitgeber sind Aussteller von Arbeitszeugnissen.  Auf deren Bewertungen verlassen sich andere Chefs, wenn es um die Einstellung von Mitarbeitern geht. Erweist sich der Neuzugang trotz 1a-Zeugnis als Flop, dürfte der Arbeitgeber häufig dem vorherigen Arbeitgeber die Schuld geben. Der neue Mitarbeiter wurde schließlich aufgrund dessen Arbeitszeugnis-Formulierungen falsch eingeschätzt. In der Folge können unklare Arbeitszeugnisse dem Experten Dr. Erhard Liemen zufolge möglicherweise den geschäftlichen Beziehungen schaden.

(Der Deutsche Wirtschaftsbrief 43/2010)

Weitere kurze, präzise und direkt umsetzbare Tipps zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen finden Sie im „Deutschen Wirtschaftsbrief“, dem Informations- und Frühwarndienst von Dr. Erhard Liemen..

Print Friendly

keine Kommentare...