Angriff auf Ihr Vermögen: diesen Rentenhammer müssen Sie kennen

© Yuri Arcurs / Fotolia.com

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Wenn die „Deutsche Rentenversicherung“ sich mit ihrer neuesten Idee durchsetzt, dann wird es demnächst für eine weitere Berufsgruppe sehr teuer. Selbstständige und Freiberufler sollen endlich in die Pflichtversicherung einzahlen, die am wenigsten bringt: die Rentenversicherung. „Versicherung“ ist ohnehin der falsche Begriff. Versicherung beschreibt normalerweise eine Leistung, die gegen nicht kalkulierbare Fälle versichert, wobei eine Gruppe von möglichen, aber unwissenden Nutzern einzahlt. Die „Versicherung“ hier ist eine Zwangsgebühr, die ohnehin schon unsolidarisch ist.

Als Rentenversicherter zahlen Sie ein und können keinen Einfluss darauf nehmen, wieviel Geld aus der Kasse gezahlt wird und wieviel Geld Sie eines Tages erhalten. Das bestimmen Politik und Regierung. „Versichert“ sind Sie auch nicht. Denn die Regierung wie die Politik insgesamt bestimmen, ab welchem Alter Sie künftig in Rente gehen können.

Rentenversicherung überholt und unsicher

Also reden wir von einer Zwangsgemeinschaft wie auch etwa beim Gebührenzahlen für das öffentlich-rechtliche Fernsehen und das Radio. Dies ist keine Gebühr, sondern eine Steuer. Zurück zur Renten“versicherung“. Selbstständige und Freiberufler suchen sich für gewöhnlich ihre Art der Vorsorge selbst aus. Sie sparen, sie zahlen in Versorgungswerke ein oder schließen Lebensversicherungsverträge ab. Ganz, wie sie es für sinnvoll halten.

Die Deutsche Rentenversicherung ist offenbar der Meinung, es sei unsolidarisch, wenn Berufsgruppen wie Selbstständige nicht in die allgemeine Kasse einzahlen. Dies ist leider auch der Eindruck, der entsteht, wenn man in Medien oder unter Politikern großer Parteien forscht. Die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige würde diese endlich auch zur Kasse bitten.

Leider ist diese Darstellung schlicht falsch. Es ist nicht unsolidarisch, wenn Selbstständige nicht in die allgemeine Kasse einzahlen. Sie lassen sich ja auch von dieser Kasse nicht „versichern“. Weil sie es in der Regel gar nicht wollen. Weil sie bessere Ideen für Ihr Geld und ihre Vorsorge haben. Wenn aber Selbstständige bessere Ideen haben, dann könnten dies doch gleich alle Versicherten? Das wäre die eigentlich richtige Logik.

Rentenerträge sinken

Fakt ist, dass viele Versicherte natürlich nicht die besseren Ideen haben, weil sie ohnehin falsch beraten werden oder würden. Wie wäre es dann, diesen eine freiwillige allgemeine Rentenversicherung anzubieten? Die würde dann auch nur solange funktionieren, wie sie mit dem Geld ihrer Versicherten vernünftig wirtschaftet.

Also dürfte dann die Politik nicht mehr in die Kasse greifen – dies scheint das Hauptproblem. Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz: Die Politik wird die Klagen über die Zahlungsunwilligkeit der Selbstständigen irgendwann aufnehmen. Rechnen Sie damit, dass Sie eines Tages zwangsweise einzahlen müssen. Der Dr. Liemen Depot-Brief, den Sie hier kostenfrei herunterladen können, zeigt Ihnen bis dahin andere Möglichkeiten, mit einem ganz einfachen Dividendentrick wesentlich mehr für Ihre Rente tun zu können. Gerade in diesen Tagen, bevor die Dividendensaison beginnt.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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