Bei positiver Konjunktur bleiben Aktien die erste Wahl

Sofern die Konjunktur in den westlichen Industriestaaten nicht enttäuscht, bleiben Aktien die erste Wahl

Dr. Liemen informiert: Sofern die Konjunktur in den westlichen Industriestaaten nicht enttäuscht, bleiben Aktien die erste Wahl

Das alte Jahr ist abgehakt. Jetzt stehen Sie vor neuen Herausforderungen

Die meisten Unternehmen in Deutschland blicken zuversichtlich nach vorn. Das gilt nicht nur für Konzerne, sondern auch für die Familienunternehmen. Neun von zehn der hiesigen Betriebe befinden sich fest in Familienhand.

Wenn hier der Optimismus überwiegt, ist das besonders erfreulich.

Die deutsche Konjunktur dürfte 2014 mindestens einen Gang hochschalten. Vor allem die Inlandsnachfrage soll für deutlich mehr Wachstum sorgen. Das macht es der neuen Regierung zunächst leicht, Wohltaten zu verteilen. Doch irgendwann wird dies wie ein Bumerang zurückschlagen.

Was uns die Politiker bescheren, müssen wir hinnehmen. Es gilt, die Rahmenbedingungen auszuschöpfen. Was für die betriebliche Praxis besonders wichtig ist, werde ich wie gewohnt für Sie verfolgen und aufbereiten. Dazu gehört heute die Vorbereitung auf die Lohnsteuer-Nachschau. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 2.

Für Ihre Kapitalanlagen dürften sich bald neue Möglichkeiten ergeben. 2013 war ein Jahr des Zinstiefs. Springt die Wirtschaft im neuen Jahr stärker an, dürften damit auch die Zinsen am Kapitalmarkt steigen. Volkswirte erwarten, dass bei 10-jährigen Bundesanleihen schon im Sommer eine 2 vor dem Komma steht.

Sollte sich das bewahrheiten, können Sie mit Zinsanlagen demnächst wieder Geld verdienen.

Obwohl Aktien im Jahr 2013 bereits auf Rekordstände kletterten, führt daran weiterhin kein Weg vorbei. Die Hausse im letzten Jahr war überwiegend liquiditätsgetrieben. Jetzt muss die Wirtschaft Stärke beweisen. Sofern die Konjunktur in den westlichen Industriestaaten nicht enttäuscht, bleiben Aktien die erste Wahl.

Zweistellige Renditen sollten Sie jedoch nicht erwarten. Dafür reicht das Wachstum einfach nicht aus.

Das größte Risiko im vor uns liegenden Jahr besteht darin, dass sich die Wirtschaftslage erneut eintrübt. Dann würden Aktien unter Druck geraten und Bundesanleihen neue Tiefs drohen.

 

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