Die ideale Lösung für Immobilien-Absicherungen

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In unserer Redaktion im Deutschen Wirtschaftsbrief häufen sich die Anfragen nach Immobilien-Investitionen. Lohnt sich noch ein Kauf? Werden die Zinsen steigen? Ist es besser, mittel- oder langfristig Kapital aufzunehmen? Sind Immobilienfonds die richtige Lösung? Wir berichten jede Woche und in unseren Abruf-Services kostenfrei darüber, wie Sie hier gerne einmal sehen können.

Aber unsere Empfehlungen haben in den vergangenen Wochen und Monaten eines gemeinsam: Eine Anlageform lehnen wir derzeit ab.

Was Sie über Immobilienfonds wissen sollten

Vor allem offene Immobilienfonds sind wieder beliebter geworden. Wir lehnen dabei die Angebote in unseren Empfehlungen ab. Die Fonds werden im Durchschnitt sicherlich 2 % bis 3 % Rendite schaffen können, die Sicherheit ist jedoch stark eingeschränkt. Soeben wickeln sich einige der früheren offenen Immobilienfonds ab. Bei 2 Fonds stehen noch etwa 1 Milliarde Euro Vermögen zum Verkauf. Die Anleger warten auf ihr Geld.

Ob die Immobilien indes gut genutzt werden können, steht in den Sternen. Käufer wissen um die Probleme der Fonds, die damit den Kaufpreis nicht optimal ausreizen können. Die Katastrophe, die sich tatsächlich dahinter verbirgt, wird nur wegen des besonders günstigen Marktes nicht sichtbar. Die Preise sind ohnehin gestiegen, sodass auch die Fonds und deren Anteilseigner halbwegs solide aus der Situation kommen.

Dennoch sind die aktuellen Fälle eine Warnung an Investoren: Wenn die nächste Immobilienschwäche kommt, werden offene Immobilienfonds erneut Schwierigkeiten haben. Sie müssen zwar nicht mehr wie früher alle Anteile von Anteilseignern sofort wieder zurücknehmen, sondern können sich Zeit lassen. Das Problem jedoch bliebe bestehen: Sie müssten verkaufen. Damit aber können die Milliardenprojekte schnell unter Wert verkaufen.

Offene Fonds: Börsen nehmen kaum Anteile ab

Zudem können Sie als Investor auch kaum an den Börsen verkaufen. Noch immer ist der Verkauf am Markt relativ schwach, auch wenn es wie in Hamburg (www.fondsboerse.de) inzwischen einen Handel gibt. In einer Notsituation jedoch ist die Nachfrage vergleichsweise gering.

Diese Situation wird kommen. Es gibt Statistiken, wonach Zinssteigerungen von 1 % – Punkt bereits dazu führen würden, dass die Immobilienpreise im Durchschnitt um 16 % sacken würden. Dies trifft dann auch die Fonds und deren Bestand. In der Folge würden die Fonds wieder zahlreiche Anteilseigner verlieren – wenn auch dank der gesetzlichen Regelungen langsamer als früher -, die Anteilspreise würden sinken.

Das Dilemma wird eintreten: Zinserhöhungen auch in der Euro-Zone sind eine Frage der Zeit. Daher raten wir von Fondslösungen in der Regel ab.

Mit den besten Grüßen Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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