Vorsicht Falle: Wenn die Bank jetzt auf Sie zukommt…

© forestpath / Fotolia.com

Die Zinsen in den USA werden in den kommenden Jahren und sogar schon in den nächsten Monaten steigen. Dies führt zu Zinsdiskussionen in der Euro-Zone. Denn auch bei uns sollten die Geldpreise bald steigen, wenn der Dollar nicht übermächtig werden soll. Mit diesem Argument könnte schon in kurzer Zeit Ihre Bank versuchen, Ihnen einen Kredit schmackhaft zu machen. Als Häuslebauer, als Konsument und als Unternehmer. Doch Vorsicht: Die jüngsten Daten zeigen, dass Sie in eine teure Falle laufen könnten.

Angst vor steigenden Zinsen

Die Banken werden versuchen, die Angst vor den steigenden Zinsen auszunutzen. Die Zinsen könnten wegen der US-Anhebungen noch in diesem Jahr klettern. Dann wären sie auf längere Sicht nicht mehr so weit unten wie aktuell. Wer also die Chance verpasst, sich einen Kredit zu sichern, der wird langfristig draufzahlen.

Auch Mario Draghi, Chef der EZB, der Europäischen Zentralbank, hatte zuletzt offen gelassen, ob die Zinsen nicht doch schnell wieder steigen könnten. Zudem steigt die offizielle Inflationsrate in der Euro-Zone langsam wieder Richtung der offiziell gewünschten 2 %. Damit die Inflationsrate nicht weiter klettert, so argumentieren Banken und Volkswirte, dürften die Zinsen steigen.

Doch die Überlegung ist wahrscheinlich falsch: Die südeuropäischen Länder der Euro-Zone schwächeln dramatisch. Diese Länder brauchen Exporteerfolge, und dies nicht nur in die Euro-Zone hinein oder in die EU, sondern international. Italien etwa hätte in früheren Jahren einfach die Währung geschwächt, um die Schulden zu reduzieren. Das geht momentan nur über einen schwachen Euro.

Zinsen steigen mittelfristig wahrscheinlich nicht

Tatsächlich sind genau deshalb Zinssteigerungen in näherer Zukunft unwahrscheinlich. Die EZB kauft Anleihen im Wert von monatlich 60 Milliarden Euro auf. Das Programm läuft bis zum Jahresende. Achtung: „Zunächst“, heißt es. Übersetzt formuliert: Auch 2018 noch könnte die EZB weitere Anleihen aufkaufen.

Die Zinsen sind damit bis auf weiteres auf dem aktuellen Niveau quasi geradezu zementiert. Die Banken wollen Kredite verkaufen. Wenn Sie nicht wollen – wegen eines niedrigen Zinses müssen Sie nicht. Sie können gelassen abwarten. Wie Sie am besten vorgehen, erfahren Sie heute hier im Deutschen Wirtschaftsbrief. Dort haben wir Ihnen alles genau aufgeschrieben. Für Sie kostenfrei.

Mit den besten Grüßen Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

PS: DRUCKFRISCH: Kennen Sie unsere Sonderausgabe „Wichtige Weichenstellung VOR der Bundestagswahl 2017“? Darin erhalten Sie wichtige Hinweise, wie Sie Ihr Vermögen und Ihr Unternehmen VOR den künftigen Beschlüssen der Regierung wappnen. Oder Sie bezahlen die teuren Konsequenzen nach der Wahl mit Ihrem Vermögen! Klicken Sie hier und sichern Sie sich Ihr Exemplar!

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare sind nicht erlaubt.