Unfassbar: Wird der Ölpreis jetzt explodieren?

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Geht es nach den jüngsten Berichten der OPEC, also der Organisation Ölexportierender Länder, wird der Ölpreis bald explodieren. Wir hätten nicht mehr genügend Öl, heißt es, die OPEC erwartet 2 Mrd. Autos weltweit. Die „ärmeren“ Länder holen rasch auf, in Asien, also in China und Indien, geht die Motorisierung schnell voran. Wir dagegen kämpfen zwar zur Zeit um die E-Mobilität, doch schon jetzt haben die „Grünen“ signalisiert, die Umstellung im Jahr 2030 werde es so nicht geben müssen. Wird es also sehr teuer für uns alle?

OPEC verliert Macht

Tatsächlich dürfte der Ölpreis nicht so stark explodieren, wie die OPEC es uns Glauben machen will. Die OPEC verliert wieder Macht. Weil der Preis in den vergangenen Monaten relativ deutlich gestiegen ist, lohnt sich jetzt auch wieder die Produktion mittels „Fracking“ – in den USA. Lange Zeit hatten die USA die neue Technologie zunächst quasi subventioniert und bei fallenden Preisen dennoch daran festgehalten.

Schließlich drohte es sich für viele Unternehmen nicht mehr zu lohnen. Nun schlägt das Pendel wieder um. Der Anteil der USA am Weltmarkt ist mittlerweile deutlich gestiegen. Selbst die OPEC räumt ein, bis zum Jahr 2021 würden die USA bis zu 7,5 Millionen Barrell am Tag fördern.

Die USA sind aber der große Konkurrent der OPEC bzw. auch deren großer Käufer. Je mehr die USA produzieren, desto geringer wird die Macht der OPEC und desto weniger gut können die Ölproduzenten den Preis nach oben manipulieren. In den vergangenen Jahren hatte die OPEC die Ölproduktion etwa künstlich abgebremst, um den Preis zu stabilisieren.

Keine Angst – und Chancen nutzen!

Deshalb brauchen wir derzeit keine Angst vor einer raschen Ölknappheit und damit explodierenden Ölpreisen zu haben. Das ist Marketing. Kurzfristig allerdings könnte der Preis nach Angaben von Händlern durchaus etwas steigen. Die Wirtschaft brummt, sowohl in den USA wie auch in der EU (und bei uns in Deutschland). Der Energiebedarf sorgt für eine höhere Nachfrage – und damit steigende Preise.

Deshalb empfiehlt der „Deutsche Wirtschaftsbrief“ seit geraumer Zeit, die vergleichsweise niedrigen Kosten noch zu nutzen, um im Zweifel die eigenen Lagerbestände aufzustocken. Dies dürfte sich für einige Leser bereits bezahlt gemacht haben.

Zudem aber können Sie auch ohne Heizöllager an dieser Situation verdienen. Ein Produzent schafft derzeit ein Rekordhoch nach dem nächsten. Im nächsten Wirtschaftsbrief werde ich die Aktie wieder konkret besprechen (und empfehlen). Lesen Sie doch einfach mit – klicken Sie einfach hier.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

PS: In den kommenden Wochen werden wir übrigens weitere Investitionen in Aktien vornehmen. Die Abgeltungsteuer bleibt uns erhalten – dies begünstigt Sie. Klicken Sie einfach hier.

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