Rekordhoch nutzen

© Gina Sanders / Fotolia.com

In den USA hat es schon wieder neue Rekorde gegeben. Dies könnte zum Beginn der Woche auch in Deutschland für weitere Rekorde sorgen. Der Dax nähert sich jetzt schon den 13.000 Punkten. 1,3 % Plus zum Ende der vergangenen Woche sind ein klares Signal, dass es jetzt aufwärts gehen sollte. Dafür sprechen viele Indizes, auf die auch der Deutsche Wirtschaftsbrief setzt. Laden Sie die neuen Empfehlungen einfach hier für sich herunter und nutzen Sie das Potenzial.

Arbeit mit Stop-Kursen

Das Risiko ist vergleichsweise gering. Allerdings dürfen wir in den nächsten Tagen und Wochen die politische Entwicklung nicht außer Acht lassen. Denken Sie daran, dass in England bald Wahlen stattfinden. Wenn Regierungschefin May sich nicht durchsetzt, was aktuell überraschend wäre, dann steht plötzlich der Brexit wieder auf dem Spiel.

In den USA, so meint der Deutsche Wirtschaftsbrief, könnte es für Präsident Donald Trump eng werden. Der neue Präsident verliert den Rückhalt der Wall Street. Die Klimapolitik gefällt selbst den Finanzgiganten nicht. Die Entscheidungen Trumps finden immer weniger Rückhalt, womit sich jetzt auch der rein rechtliche Druck erhöhen dürfte. Die Schlinge wegen der Russland-Kontakte zieht sich langsam zu.

Sollte der Präsident ein Amtsenthebungs-Verfahren überstehen müssen, wird es Unruhen geben. Dies kann kurzzeitig Schwankungen an den Märkten auslösen, die viele private Investoren verunsichern. Deshalb schlägt der Deutsche Wirtschaftsbrief jetzt vor, sämtliche mechanischen Stop-Loss-Limits außer Kraft zu setzen. Stattdessen sollten Sie auf sogenannte mentale Stop-Loss-Limits setzen.

Mentale Limits: einfach selbst bestimmen

Hier lesen Sie, wie es genau funktioniert. Dabei setzen Sie die Limits nicht gegenüber der Bank fest, sondern notieren sich die möglichen Verkaufskurse privat. Durch die Schwankungen könnte der gesamte Markt kurzzeitig rutschen, wobei dann die Stop-Loss-Limits, die Sie sich notiert haben, nicht sofort greifen. Vielmehr würden Sie dann kontrollieren können, ob ein unternehmensinternes Problem vorliegt oder ob nur der Markt – kurzfristig – für fallende Notierungen verantwortlich ist.

Damit würden Sie vermeiden, dass die politisch bedingten Schwankungen zu einem nicht gewünschten Verkauf führen. Idealerweise setzen Sie die mentalen Stops für Aktien derzeit bei 20 % unter den aktuellen Kursen fest. Wenn Sie Optionen oder Optionsscheine bzw. andere Hebelprodukte besitzen, dann sind die Stop-Loss-Kurse zu großzügig. Hier sind beispielsweise 10 % Limit eine bewährte Grenze. Der Deutsche Wirtschaftsbrief würde Ihnen im Zweifel bei den Entscheidungen zum tatsächlichen Verkauf helfen.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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