Prüfen Sie diesen Vertrag

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Wenn Sie in Deutschland wohnen, haben Sie wahrscheinlich einen Vertrag zur Lebensversicherung – oder mehrere. Wir haben bei uns mehr Lebensversicherungsverträge als Menschen. Der Vertrieb und der Staat haben hier ganze Arbeit geleistet. Nun aber stellt sich heraus, dass das Leistungsangebot der Häuser immer schlechter wird. Die Überschussrendite wird auch 2017 sinken. Wir empfehlen im „Dr. Liemen Depot-Brief“, dass Sie sich genau jetzt Aktien kaufen sollten, für die es eine hohe Dividendenrendite gibt. Bald ist Zahltag, und Sie können direkt dabei sein. Hier laden Sie sich die aktuellen Vorschläge herunter.

Was ist zu tun?

Doch aktuell sind noch viele Versicherte verunsichert. Daher beleuchten wir heute die Möglichkeiten, die Sie haben. Kündigungen sind nicht in allen Fällen die beste Option.

Je kürzer die Vertragslaufzeit, auf die Sie bislang einzahlen, desto eher lohnt es sich, diesen Vertrag zu kündigen. Darauf verweisen Analysten und Wirtschaftsexperten immer wieder. Der Grund ist relativ einfach: Je kürzer die Vertragslaufzeit aktuell ist, umso niedriger ist meist der Garantiezins, der bei alten Verträgen oft noch relativ hoch ist.

Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich einfach von einem unabhängigen Versicherungsberater diese Option berechnen. Unter bvvb.de finden Sie eine Adresse der unabhängigen Berater. Der Honorarsatz liegt bei etwa 150 Euro in der Stunde. Das könnte sich lohnen. Dabei geht es nur darum, ihren Vertrag zur Lebensversicherung zu kündigen, nicht die Todesfallversicherung, die sich in vielen Fällen lohnt.

Beiträge nicht mehr zahlen

Sie können den Vertrag allerdings auch „beitragsfrei stellen. Das würde bedeuten, der Vertrag bliebe bestehen. Das angesparte Kapital auf den Vertrag wird weiterhin verzinst, nur zahlen Sie die künftigen Prämien möglicherweise besser für Aktien, die hohe Dividendenrenditen abwerfen.

Doch Sie können den Beitrag auch sofort teilkündigen und damit den Versicherungsschutz reduzieren. Dann verlieren Sie nicht ganz so viele Rechte wie bei einer beitragsfreien Versicherung. Sofern Sie weiter zahlen möchten, sollten Sie darüber nachdenken, die sogenannte Dynamisierung zu beenden. Wenn die Beiträge bei dieser Form steigen, dann müssen Sie jedes Mal Abschlusskosten zahlen.

Wer sich ganz verabschieden möchte, kann den Vertrag auch am sogenannten Zweitmarkt verkaufen. Hier gibt es Aufschläge auf den Preis, die der Versicherer Ihnen zahlen möchte. An wen Sie sich dabei am besten wenden, entnehmen Sie einem Kriterienkatalog unter bvzl.de. Das erlöste Kapital können Sie dann wiederum in Aktien investieren, sofern Sie langfristig anlegen.

Mit den besten Grüßen Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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