Mit diesem Trick sparen Sie schnell 400 bis 500 Euro

© Jakub Krechowicz / Fotolia.com

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Sofern Sie Geld anlegen, werden Sie das Problem der hohen Kosten bei Depotbanken kennen. Aktien, Fonds oder teils sogar Anleihen haben im vergangenen Jahr oft Geld gebracht. Wer die Gewinne durch Verkäufe realisieren möchte und dabei noch die Kaufkosten berücksichtigt, wird häufig unzufrieden sein. Unter dem Strich steht dann ein Minus, das Sie vermeiden können.

Kosten können 100 % über dem günstigsten Anbieter liegen

Wieviel Sie tatsächlich zahlen müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die sich nicht alle in einem Vergleich unterbringen lassen. Dennoch: Wenn Sie beispielsweise ein großes Depot haben und etwa alle zwei Monate einmal handeln sowie dabei vielleicht 6.000 Euro pro Order bewegen, dann sind die Unterschiede enorm.

Die Frankfurter Volksbank etwa würde Ihnen einen Betrag von mehr als 600 Euro im Jahr berechnen. Dies wäre im Vergleich sogar noch relativ günstig. Allerdings würde die Postbank nur 250 Euro oder noch etwas weniger in Rechnung stellen. Wenn Sie also zur falschen Filialbank gingen, würden Sie über 100 % Mehrkosten hinnehmen müssen.

Sofern Ihr Depot kleiner ist, sinken die Kosten bei vielen Banken dennoch kaum. Wer ähnliche Ordergrößen verwendet und monatlich zweimal handelt, muss bei einigen Sparkassen und Volksbanken immer noch etwa 600 Euro pro Jahr hinnehmen. Der Deutsche Wirtschaftsbrief rät daher, dass Sie wo immer möglich, online handeln sollten. Sie können sich hier in die Details der besten Geldanlage kostenfrei einweihen lassen.

Online handeln

Der Onlinehandel ist wie beschrieben meist günstiger. Sie würden für dieselben Fälle, also ein größeres Depot mit zweimonatlicher Handlungsweise sowie einem kleineren Depot mit häufigeren Orders weit weniger zahlen.

Flatex sowie die Onvista Bank bieten hier die wohl günstigsten Konditionen an. Je nach Handelshäufigkeit und dem Ordervolumen zahlen Sie hier nur 100 Euro oder sogar noch etwas weniger. Das bedeutet, bei der teureren Lösung zahlen Sie das 5-, 6- oder noch höhere Vielfache an Gebühren.

Deshalb lohnt es sich, im Zweifel einen günstigen Anbieter online zu suchen. Haben Sie diesen gefunden, können Sie Ihr Depot einfach wechseln. Der neue Anbieter wird sich um die Details kümmern, nachdem Sie dort einen Antrag zum Wechsel ausgefüllt haben. Bei einer Online-Bank weisen Sie sich über die Post vor Ort aus, die Ihre Identitätsbestätigung an die Bank versendet. Wenige Tage später erhalten Sie dann die Unterlagen zum neuen Depot.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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