Jetzt regnet es Geld – sammeln Sie es ein

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Die entscheidende Sitzung dieser Tage fand in Jackson Hole statt, USA. Dort tagten die Notenbanken und gaben damit einen Einblick in die Zinspolitik, die wiederum für Sie als Geldanleger sehr wichtig ist. Am bedeutendsten ist sicherlich das Verhalten der Europäischen Zentralbank EZB. Deren Chef Mario Draghi hat uns als Steuerbürgern einiges zugemutet. Als Investoren allerdings können wir uns freuen.

Geld, Geld, Geld

Mario Draghi ist dafür verantwortlich, dass die EZB Anleihen aufkauft. Das Volumen beläuft sich auf 60 Mrd. Euro monatlich, das Geld „druckt“ die Zentralbank faktisch per Knopfdruck. Das bedeutet, die Zentralbank pumpt Geld in die Märkte, das es vorher noch gar nicht gab. Deshalb sind Sachwerte wie Immobilien, aber auch Aktien immer teurer geworden. Das Geld muss irgendwohin fließen.

Jetzt gab der Zentralbankchef bekannt, dass die EZB mit ihrer „extrem lockeren“ Politik, wie es hieß, noch nicht am Ziel sei. Die EZB sei erfolgreich, aber nicht fertig. Was ist das Ziel? Faktisch geht es darum, dass die EZB damit die Pleitekandidaten der Euro-Zone rettet und ihnen Anleihen abkauft. Zudem kurbelt sie damit die Wirtschaft an, indem das Sondervolumen an Geldmitteln die Nachfrage nach Investitionsgütern insgesamt vorantreibt.

Formal aber möchte die EZB auch eine wirtschaftlich vertretbare Inflation der Preise erreichen. Offiziell liegen wir bei durchschnittlich etwa 1,5 % monatlich. Dies entspricht noch nicht dem, was die EZB als Ziel formulierte. Sie möchte 2 % Preisanstieg. „Daher (sei…) ein erhebliches Ausmaß an geldpolitischer Unterstützung immer noch gerechtfertigt“, sagte Draghi.

Antrieb für die Börsen

Wer auf Aktien setzt, wie wir es als Redaktion des Deutschen Wirtschaftsbriefs für unsere Leser machen, kann sich auf steigende Kurse freuen – jedenfalls tendenziell. Das frische Geld treibt aller Voraussicht nach die Kurse noch weiter nach oben. Vielleicht nicht sofort, da der September typischerweise der schwächste Börsenmonat im Jahr ist. Dann sollte es aber Ende September und Anfang Oktober eine kleine Rallye geben. Darauf bereiten wir uns jetzt schon vor. Denn günstiger ist es, wenn die Notierungen vergleichsweise schwach sind. Dann steigt Ihre Rendite.

Der Deutsche Wirtschaftsbrief hat zahlreiche Empfehlungen für Sie vorbereitet. Hier dürfen Sie sich alles ansehen und nutzen. Kostenfrei. Gerade jetzt lohnt sich die Investition. Nutzen Sie die Chancen gleich für diese Woche.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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