Ist Gold bald 3.000 Dollar wert?

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Der Euro wird Tag für Tag stärker. Unsere Einheitswährung schoss auf mehr als 1,15 Dollar. Damit sind jetzt auch 1,20 Dollar bald im Rahmen des Möglichen. Für Sie gut, wenn Sie bald in den Urlaub fahren, sofern Ihr Reiseziel außerhalb der EU liegt. Für Exporteure weniger gut, die damit Einbußen hinnehmen müssen. Insgesamt aber ist dieser Euro-Kurs eine gewaltige Täuschung. Denn die Kaufkraft lässt über die vergangenen Jahre immens nach. Deshalb raten wir im Deutschen Wirtschaftsbrief immer wieder dazu, auch an Gold zu denken. Hier sehen Sie – kostenfrei – die besten Ratschläge.

Kaufkraft steigt immer weiter

Im Deutschen Wirtschaftsbrief haben wir zuletzt gezeigt, wie stark der Goldpreis in den vergangenen Jahren tatsächlich gewonnen hat. Dafür legten wir die Kaufkraft zugrunde. Das beliebteste Beispiel unter unseren Lesern war wohl die „Maß Bier“ auf dem Oktoberfest. Die ist seit 1950 um satte 9,18 € teurer geworden. Damals kostete sie 0,82 €. Heute mehr als 10 €.

1950 konnten die Biertrinker in München dagegen für eine Feinunze Gold 111 Maß Bier bekommen (und ihre Nachbarschaft damit versorgen). Exakt soviel wie damals erhalten Sie als Biertrinker heute auch für eine Feinunze Gold. Stabiler geht es wohl kaum.

Das haben wohl auch die Zentralbanken erkannt. Denn die haben heute wieder 33.000 Tonnen Gold gelagert. Im Jahr 2008 waren dies etwa 30.000 Tonnen Gold. Kurz vor Ausbruch der Finanzkrise war die Sorglosigkeit wohl etwas größer als aktuell.

Physisches Gold kaufen

Dennoch ist Gold natürlich kein Garant für Gewinne. Wir haben jedoch die Zahlen der vergangenen Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte untersucht. Demnach hat Gold zumindest regelmäßig die Kaufkraft erhalten und tendenziell auch zugelegt. Vor allem der Goldpreis ausgedrückt in unserer Währung Euro ist wesentlich stärker als viele Anleger glauben.

Wenn, dann empfiehlt der Deutsche Wirtschaftsbrief allerdings, sollten Sie Gold in physischen Einheiten kaufen. Also in Form von Münzen oder Barren, keinesfalls als Fondsanteil oder gar als Goldanleihen. Letztere sind sogar steuerlich in aller Regel ein Nachteil: Gewinne beim Verkauf sind mit der Abgeltungsteuer belegt, so die noch herrschende Rechtssprechung dazu. Gold erhält Ihre Kaufkraft aber nur dann, wenn Sie steuerfreie Gewinne erzielen. Dies ist der Fall, wenn Sie physisches Gold halten.

Dieses ist nach Ablauf der Haltefrist von 12 Monaten steuerfrei – unsere Empfehlung lautet ohnehin: Halten Sie länger.

Mit den besten Grüßen Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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