Dr. Liemens Börsen-Blick

Lesen Sie auch heute wieder, was Dr. Erhard Liemen zu den Entwicklungen der Finanzmärkte zu sagen hat. Ein exklusiver Auszug seines Börsendienstes „Dr. Liemen Depot-Brief“ wartet auf Sie.

Zuletzt verdrängte Risiken kehren ins Bewusstsein zurück. 

Liebe Anleger,

Dr. Erhard Liemen zur Anlageklasse "Aktien".

Dr. Erhard Liemen zur Anlageklasse "Aktien".

Die Aktienmärkte korrigieren und dem Partyrausch folgt die Ernüchterung. Das ist allerdings kein Drama, sondern ganz normal. Es besteht kein Grund für Sie, an der Anlageklasse Aktien zu zweifeln.

Lesen Sie hier, wie ich zu dieser Einschätzung komme:

Wie Sie wissen, habe ich den Optimismus der Bankanalysten nicht geteilt. Die meisten hatten beim Dax einen Durchmarsch auf 7.500 Punkte erwartet. Dagegen hatte ich Sie auf das wachsende Rückschlags-potenzial hingewiesen. Und in der Tat erwies sich der Anstieg auf über 7.000 Punkte als Bullenfalle.

Am Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche ist die bisher gute Stimmung für Aktien gekippt. Die steigenden Renditen von Staatsanleihen in der Euro-Zone haben die Krisenängste wieder aufleben lassen. Am Karfreitag folgten aus den USA noch schwache Zahlen vom Arbeitsmarkt. Hinzu kamen schlechtere Inflationsdaten und Wachstumserwartungen in China. Die Folge:

An den Börsen hat sich auch nach Ostern die Korrektur fortgesetzt, die bereits Mitte März begonnen hatte. Bei dünnen Umsätzen haben Anleger Gewinne lieber mitgenommen.

Derzeitige Performance seit dem Start der Depots im Dr. Liemen Depot-Brief:

Basis-Depot: +47,77 %

Chancen-Depot: +38,96 %

Im Basis-Depot sind Unternehmen enthalten, die etwa in Sachen Marktkapitalisierung und Bonität einen Spitzenplatz einnehmen. Damit ist auch die Schwankungsanfälligkeit bei den Kursen relativ gering. Bei diesen Werten können Sie größere Summen anlegen. Die Gewichtung einzelner Aktien im Basis-Depot kann durchaus bis zu 10 % betragen.

 

Das Chancen-Depot enthält schwankungsanfälligere Wertpapiere, die Sie deshalb auch nur in kleineren Stückzahlen oder limitiert ordern sollten. Die Gewichtung einzelner Positionen in Ihrem Depot sollte 5 % nicht überschreiten. Aktuelles zu zwei meiner Depot-Werte:

Von Siemens kommen nach wie vor durchwachsene Nachrichten. So hat Frankreichs Regierung die ersten Aufträge für Windenergieprojekte in der Nordsee größtenteils an einheimische Konzerne vergeben. Das ist schon als kleinerer Rückschlag anzusehen. Aus Südkorea erhielt Siemens einen Auftrag für Kraftwerkstechnik. Das Auftragsvolumen wurde aber nicht genannt. Andererseits hat Siemens verlauten lassen, die Lichttechnik-Tochter Osram voraussichtlich im Herbst an die Börse zu bringen. Das hat den Kurs im insgesamt schwachen Umfeld gestützt. In einem Interview kündigte der Siemens-Finanzchef zugleich an, das Hausgeräte-Joint-Venture mit Bosch nicht für einen Börsengang vorzubereiten. Die Begründung: Siemens brauche ein Gesicht bei den Verbrauchern. Die Hausgeräte von Bosch-Siemens seien das für die Marke Siemens wert.

Axel Springer soll daran interessiert sein, das polnische Internet-Portal ONet zu kaufen. Es handelt sich dabei um die am zweithäufigsten besuchte Webseite Polens. Übertroffen wird sie nur von der polnischen Version von Google. Eigentümer von ONet ist ein TV-Sender. Der Buchwert von ONet soll 138 Mio. € betragen. Unter Dach und Fach ist bereits ein Zukauf in Großbritannien, wo Springer über die Tochter Stepstone zum größten Online-Stellenanbieter geworden ist.

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