Die Erholung an den Finanzmärkten war nur von kurzer Dauer

Dr. Erhard Liemen wendet sich an seine Leser des Dr. Liemen Depot-Briefs mit seiner Einschätzung zur Lage der Finanzmärkte. Lesen Sie hier, was er nun empfiehlt.

+++ Stellen Sie sich auf weiterhin ungemütliche Zeiten ein +++ Zu viele offene Fragen legen es nahe, skeptisch zu bleiben +++ Was den Investoren derzeit fehlt, ist das Vertrauen +++

 Lesen Sie hier, wie ich zu dieser Einschätzung komme:

Erst mussten Spaniens Banken eigene Staatsanleihen kaufen, um die Regierung zu stützen. Dann muss die spanische Regierung ihrerseits die Banken retten. Das erinnert an Voodoo-Zauber.

Trickreiche Rettungsaktionen überzeugen die Marktteilnehmer nicht. Nach wie vor hat die Euro-Krise die Wirtschaft fest im Griff. Das zeigt sich daran, dass Spaniens Banken die Hilfen direkt erhalten, ohne dass das Land selbst strenge Auflagen einhalten muss. Diese „Luxus-Rettung“ dürfte auch bei anderen Staaten Begehrlichkeiten wecken.

Am Sonntag wählen die Griechen. Nach jüngsten Umfragen ist ungewiss, ob Befürworter oder Gegner des Sparkurses die Nase vorn haben werden. Somit ist nicht auszuschließen, dass es doch noch zu einem Austritt Griechenlands aus dem Euro kommt.

Derzeitige Performance seit dem Start der Depots im Dr. Liemen Depot-Brief:

Basis-Depot: + 38,51 %

Chancen-Depot: + 31,78 %

Im Basis-Depot sind Unternehmen enthalten, die etwa in Sachen Marktkapitalisierung und Bonität einen Spitzenplatz einnehmen. Damit ist auch die Schwankungsanfälligkeit bei den Kursen relativ gering. Bei diesen Werten können Sie größere Summen anlegen. Die Gewichtung einzelner Aktien im Basis-Depot kann durchaus bis zu 10 % betragen.

Das Chancen-Depot enthält schwankungsanfälligere Wertpapiere, die Sie deshalb auch nur in kleineren Stückzahlen oder limitiert ordern sollten. Die Gewichtung einzelner Positionen in Ihrem Depot sollte 5 % nicht überschreiten. Aktuelles zu zwei meiner Depot-Werte:

Über die Novartis-Tochter Sandoz könnten Sie demnächst vom Wachstumsmarkt Biopharmazeutika profitieren. Bei dem großen Pharmaunternehmen laufen viele Patente für diese Produkte aus. Damit wird der Weg für Nachahmerprodukte frei. Bei Biopharmazeutika ist Sandoz mit einem Anteil von 51 % der weltweit größte Anbieter. Derzeit hat der Markt für entsprechende Nachahmerprodukte ein Volumen von 380 Mio. Dollar. Bereits 2015 sollen es 2 bis 3 Mrd. Dollar sein. Bis 2020 erwartet Sandoz sogar ein Volumen von 15 bis 20 Mrd. Dollar. Der Vorteil von Sandoz ist, dass dort Forschung, Entwicklung und Produktion unter einem Dach vereint sind. Die Wachstumsaussichten könnten enorm sein, wobei Sandoz im Gegensatz zu Wettbewerbern nicht auf kostspielige und riskante Akquisitionen angewiesen ist. Wenn Sie in Novartis noch nicht investiert sind, dürften die Perspektiven von Sandoz ein Anreiz zum Einstieg sein. Auch von Novartis selbst kommt eine erfreuliche Nachricht: Mit einer Phase-III-Studie zum Medikament Gilenia wurden positive Resultate bei der Behandlung der Multiplen Sklerose erzielt.

Auf die Stärken von FMC hatte ich Sie bereits in der Vorwoche hingewiesen. Ergänzend dazu: Die DZ Bank und das Handelsblatt haben die deutschen Unternehmen einem Value-Check unterzogen. Gesucht wurde nach Konzernen mit stetig steigenden Gewinnen und nachhaltigem Geschäftsmodell. Danach ist der Dialysespezialist FMC langfristig die erfolgreichste deutsche Aktie.

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