Die Börse schläft, während wenige Anleger mit dem Ölpreis gewinnen

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Die Entwicklung am Ölmarkt ist geradezu spektakulär. Ich erinnere mich gut daran, dass zahlreiche Analysten dem Öl keine Chance auf Erholung gegeben hatten. Binnen weniger Monate war er von 56 Dollar auf 45 heruntergekracht, es schien zudem keine Einigung bei den Produzenten zu geben. Dies war einer der Gründe dafür, dass es an den Aktienbörsen so stabil weiterging, nachdem der Dax typischerweise ab Mai deutlicher hätte nachgeben sollen.

Die Leser des „Deutschen Wirtschaftsbriefs“ wissen, dass ich mit meinem Kollegen, Herrn Dr. Liemen, vor geraumer Zeit schon einen britisch-niederländischen Ölwert herausgesucht hatte. Wir sind davon ausgegangen, dass der Ölpreis sich erholen wird. Genauso ist es gekommen. Binnen kurzer Zeit hat der Preis jetzt um 10!(%) zugelegt. Das ist ein gewaltiger Hebel, den Sie genau jetzt für Ihr Depot nutzen können. Sehen Sie sich die nächste Empfehlung im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ einfach selbst an.

An dieser Stelle darf ich Ihnen aus rechtlichen Gründen die Aktie nicht nennen, die wir bereits empfohlen hatten. Wir dürfen den Wert lediglich im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ deutlich benennen. Nur: Sie sollten sich genau überlegen, ob Sie sich dieses Unternehmen nicht in Ihr eigenes Depot legen wollen.

Versicherung gegen Risiken an den Märkten

Der Grund dafür ist relativ schnell benannt: Wenn der Ölpreis weiter steigt, dann wird es für viele Unternehmen in Deutschland und Europa riskant. Diese Gefahr benennt derzeit zwar niemand, aber sie ist real. Aktuell ist der Euro relativ stark im Vergleich zum Dollar. Dies wird jedoch nicht so bleiben, denn die Zinsen in den USA steigen schneller, viel schneller als in den USA.

Ein stärkerer Dollar aber bedeutet, dass nicht nur der Ölpreis steigen wird, sondern auch der in Euro zu entrichtende Ölpreis noch einmal teurer wird. Das werden Sie an den Tankstellen feststellen, ebenso aber bei den Gewinnschätzungen der Unternehmen, die in Europa residieren und sich nicht gegen den Ölpreis abgesichert haben.

Ab einem Ölpreis von 60 Dollar/Fass wird es meiner Einschätzung nach für einige Unternehmen schon relativ kritisch. Dies sollten Analysten und Investoren jetzt, da noch niemand darüber spricht, nicht vergessen. Umgekehrt gilt: Sie können die Aktie, die ich Ihnen versprochen habe, als Gegenversicherung kaufen. Sie weist übrigens eine Dividendenrendite von mehr als 5 % auf. Sehen Sie sich den Wert einfach – kostenfrei – selbst an. Ich lege Ihnen die Aktie ans Herz.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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