Dax verlor um 2,6 % im April

Dr. Erhard Liemen informiert die Anleger: Der Dax hat im April 2,6 % verloren.  Die Meldungen in Kürze:

+++ Das ist der erste Verlustmonat dieses Jahres +++ Im Mai zeigen sich häufig saisonale Schwächen +++ Sichern Sie Gewinne ab +++ Zunächst aber dürften positive Vorgaben nach den Feiertagen die Kurse stützen +++

Auf und Ab – ohne Tendenz

Dax: Im April ging's bergab.

Dax: Im April ging's bergab.

Die politischen Risiken halten die Aktienmärkte weiter im Griff. Nach der Hausse über den Jahreswechsel befinden sich die Märkte mittlerweile in einer Phase der Konsolidierung. Ohne klare Tendenz geht es bei den Kursen auf und ab.

Der 6. Mai wird für die Finanzmärkte zu einem wichtigen Datum. Dann nämlich findet in Frankreich die Stichwahl zwischen Präsident Sarkozy und Herausforderer Hollande statt. Brisant ist der Wahlaus-gang nicht nur im Hinblick auf die deutsch-französische Achse. Es geht  zugleich auch um Frankreichs Wirtschaft.

 

In Griechenland werden Parlamentswahlen ab-gehalten. Dabei wird sich zeigen, wie viel Zuspruch jene Parteien überhaupt noch bekommen, die sich dem rigorosen Sparprogramm der Troika verpflichtet haben.

Derzeitige Performance seit dem Start der Depots im Dr. Liemen Depot-Brief:

Basis-Depot: + 50,91 %

Chancen-Depot: +46,05 %

Im Basis-Depot sind Unternehmen enthalten, die etwa in Sachen Marktkapitalisierung und Bonität einen Spitzenplatz einnehmen. Damit ist auch die Schwankungsanfälligkeit bei den Kursen relativ gering. Bei diesen Werten können Sie größere Summen anlegen. Die Gewichtung einzelner Aktien im Basis-Depot kann durchaus bis zu 10 % betragen.

Das Chancen-Depot enthält schwankungsanfälligere Wertpapiere, die Sie deshalb auch nur in kleineren Stückzahlen oder limitiert ordern sollten. Die Gewichtung einzelner Positionen in Ihrem Depot sollte 5 % nicht überschreiten. Aktuelles zu zwei meiner Depot-Werte:

Munich Re will ihre Erstversicherung Ergo trotz Aufforderung vieler Aktionäre nicht verkaufen. Sie stabilisiere mit ihren Beiträgen und Kapitalanlagen den gesamten Konzern, so die Begründung von Munich-Re-Chef Bomhard auf der Hauptversammlung. Analysten gehen von umfang-reichen Kostensenkungen bei Ergo aus, die bis zu 15 % erreichen könnten. Die vorläufigen Zahlen für die ersten drei Monate von Munich Re sind erfreulich ausgefallen. 750 Mio. € beträgt der Konzerngewinn. Im Katastrophenjahr 2011 dagegen wurden insgesamt nur 712 Mio. € erwirtschaftet. Munich Re befindet sich damit auf Kurs.

Bilfinger-Berger-Chef Roland Koch will die einzelnen Sparten des Baudienstleisters besser verzahnen. Alle Töchter sollen als solche nach außen hin in Erscheinung treten. Ziel sei es zu zeigen, dass die Summe der Teile von Bilfinger mehr wert sei als die einzelnen Töchter. Eine Zerschlagung von Bilfinger soll dadurch verhindert werden. Derzeit laufen Verhandlungen mit dem italienischen Immobilienunternehmen Prelios, einem der größten Immobilienmanager Europas. Bilfinger ist an Teilen des Service-Geschäfts interessiert, um so die eigene Präsenz bei der Verwaltung von Immobilien europaweit auszubauen.

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