Das plant Ihre Bank mit Ihrem Konto

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Erschreckend, was jetzt durch eine Umfrage ans Tageslicht kam: Banken planen in den kommenden Jahren faktisch Ihre Enteignung. Sie sollen für Ihr Konto noch weniger Zinsen als im Durchschnitt der vergangenen Jahre erhalten. Und: Sie sollen noch deutlich höhere Gebühren entrichten. Gebühren, die Sie jetzt noch gar nicht kennen.

So hat der Vorstand der Deutschen Bundesbank jetzt verlauten lassen, „die durch niedrige Zinsen verursachte Durststrecke ist längst noch nicht überstanden“. Sie hat zusammen mit der Aufsicht für den Finanzamt, Bafin, die Banken gefragt. Wir werden uns warm anziehen müssen.

Banken verdienen weniger

Der Boden ist noch nicht einmal erreicht. Die Mehrheit der kleinen und mittleren Banken rechnet damit, dass die Gewinne schrumpfen werden. Vor Steuern sollen es im Jahr 2021 etwa 9 % weniger als noch 2016 gewesen sein. Gleichzeitig würden die Bilanzsummen steigen oder teils schon gestiegen sein. Das bedeutet: Die Banken haben höhere Forderungen, weil sie mehr Kredite vergeben haben.

Bezogen auf die höhere Bilanzsumme soll die Gesamtkapitalrentabilität damit um 16 % nach unten gehen. Das heißt: Die Banken sind in Not. Es lässt sich gar nicht vermeiden, dass die Geldhäuser dagegen angehen werden. Einige der großen Banken haben Eigentümer am Aktienmarkt. Sinkende Renditen werden die Eigentümer, also die Aktionäre, nervös machen.

Deshalb müssen Sie niedrigere Zinsen und auch höhere Gebühren als fast unabdingbar ansehen. Aus diesen Rahmenbedingungen folgen einige interessante Einsichten und Vorgehensweisen.

Immobilien: Preise können doch steigen

Die Banken werden nach Auskunft von Beobachtern und nach den Ergebnissen der Umfrage künftig wohl etwas risikobereiter, um mit Krediten Geld zu verdienen. Das wiederum bedeutet, dass die Zinsen nicht in dem Maße steigen werden, wie das Immobilienexperten bislang erwarteten. Deshalb wird der Bauboom aller Voraussicht nach anhalten – und Investoren Gewinne bescheren.

Sie können den Banken also ausweichen und in Immobilien investieren. Die Chancen bleiben gut. Zudem werden die niedrigeren Zinsen unverändert Geld in die Aktienmärkte lenken. Bankaktien selbst bleiben ein Hochrisiko-Minenfeld. Allerdings gibt es zahlreiche Substanzunternehmen, die günstig bewertet sind.

Unter dem Strich bleibt: Wir müssen uns sowohl bei Bankgebühren, bei festen Zinsen wie auch bei den Renditechancen weiterhin sehr anstrengen. Der Deutsche Wirtschaftsbrief hilft Ihnen in allen Bereichen. Woche für Woche. Denn es wird dringender denn je, wenn die Umfragen sich bestätigen sollten. Klicken Sie einfach hier. Sie erhalten dann Ihr persönliches Rettungspaket.

Mit den besten Grüßen Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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