Börsen im September: Droht ein Trump-Nordkorea-Gewitter?

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Schon im morgendlichen Handel hat der Dax in Deutschland knapp 1 % nachgegeben und steuert auf eine Kursgrenze von 12.000 Punkten zu. Charttechniker mögen dies als wichtige Grenze erachten, im Deutschen Wirtschaftsbrief sind solche Marken für uns seit vielen Jahren technisch meistens Spielerei. Die Investitionsentscheidungen über die Aktien einzelner Unternehmen orientieren sich nicht daran, ob der künstlich errechnete Index Dax eine runde Zahl erreicht hat. Maßgeblich ist ein solcher Wert lediglich dann, wenn damit eine Tendenz ausgedrückt wird.

Aktuell allerdings müssten wir uns über eher über den Konflikt in Nordkorea sorgen. Am Wochenende wurde eine Wasserstoffbombe getestet – und die USA ließen verlauten, sie würden sich „militärisch“ wehren. Ob Sie daran glauben oder nicht – diese Drohung kann die Stimmung an den Finanzmärkten durchaus verhageln.

Politische Börsen haben kurze Beine

Deshalb können die Kurse zunächst tatsächlich deutlich rutschen. Noch ist wenig passiert, das kleinere Minus im Dax deutet kaum darauf hin, dass die Kurse nun kräftiger fallen. Allerdings haben politische Analysten schon gesagt, dass Donald Trump mit einem kleinen Tweet faktisch täglich die Welt verändern kann.

Für diesen Fall müssen wir uns wappnen. Kracht die Stimmung in sich zusammen, sinken die Kurse. Die Börse ist ein Angstbarometer. Allerdings setzen wir im Deutschen Wirtschaftsbrief seit mehr als 20 Jahren auf die alte Börsenweisheit, wonach politische Börsen kurze Beine haben. Das bedeutet, die Kurse richten sich meist nur kurzzeitig an den politischen Rahmenbedingungen aus. Das war 2003 so, als die USA im März in den Irak einmarschierten, das war vorher bereits nach den Anschlägen auf das World Trade Center 2001 ähnlich sowie beispielsweise nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten.

207/2008 in der Finanzkrise war dies nicht so, weil das Übel an der Wurzel lag. Die Kurse sind damals aufgrund der wirtschaftlichen Schwäche nahezu sämtlicher Finanzunternehmen gefallen. Die Finanzmärkte selbst drohten ihre Funktionsfähigkeit zu verlieren. Deshalb gilt es auch diesmal zu unterscheiden: wann liegt eine politische Krise mit fallenden Kursen vor, wann eine reale Wirtschaftskrise?

Politische Krise: Im Zweifel mit mentalen Stops arbeiten

Im Deutschen Wirtschaftsbrief, den Sie hier gerade in der jetzigen Situation einmal – kostenfrei – herunterladen sollten, arbeiten wir nun mit mentalen Stops. Das bedeutet, Sie notieren sich Kurse, zu denen Sie verkaufen „würden“ – wenn ein Kursrutsch wirtschaftliche Gründe hat. Genau dies untersuchen wir für Sie. Damit sind wir seit mehr als 20 Jahren bestens gefahren und haben vor allem in politischen Krisen oft günstige Käufe machen können.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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