Berichtssaison könnte die Kurse steigen lassen

© Gina Sanders / Fotolia.com

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Die Berichtssaison der Unternehmen in den USA sowie in Europa nimmt jetzt langsam Fahrt auf. Endlich könnte es mit der Zeit der Seitwärtsphase vorbei sein. Die Voraussetzungen für eine Winterrallye stimmen. Der Ölpreis ist niedrig genug, die Zinsen bleiben derzeit auf Rekordniedrigstniveau. Jetzt kommt es auf die Zahlen an. Sie können davon ausgehen, dass es in den kommenden Tagen an den Aktienbörsen etwas spannender wird.

Zehn Unternehmen aus dem Dow Jones berichten

Dass sich in dieser Woche etwas bewegt, ist sehr wahrscheinlich. Zehn Unternehmen aus dem weltweit bedeutendsten Index, dem Dow Jones aus den USA, berichten in dieser Woche über das abgelaufene Quartal. Dabei stechen bekannte Namen hervor.

Intel berichtet, Microsoft berichtet, McDonald’s berichtet, Generel Electric berichtet, Goldman Sachs berichtet. All diese Unternehmen werden auch einen Einblick auf die gesamte Wirtschaft erlauben. Da die Wirtschaftsdaten in den USA zuletzt stabil blieben, dürften die Zahlen der Aktiengesellschaften zumindest nicht enttäuschen.

Vielmehr kann es sogar positive, da überraschende Daten geben. Bei uns in Europa berichten immerhin zwei Unternehmen aus dem Dax. Dies sind Daimler sowie SAP. Auch kleinere AGs wie Metro oder das bekannte frühere Startup-Unternehmen Zalando geben Einblick in den jüngsten Geschäftsverlauf. Wir gehen davon aus, dass die Zahlen unter dem Strich positiv sein werden.

Abwarten auf die US-Wahl?

Demnach dürften die Kurse wahrscheinlich insgesamt steigen. Allerdings gibt es noch einen gewaltigen Hemmschuh, wenn es nach Bankanalysten geht: Die US-Wahl am 8. November wirft ihre Schatten voraus. Die Unsicherheit, so heißt es aus den Büros in Frankfurt, lähme die Börsen.

Das wäre schade, denn die Unsicherheit in den USA selbst ist nicht so groß, wie die Analysten hierzulande befürchten. Hillary Clinton steht offensichtlich kurz davor, das Rennen für sich zu entscheiden. Große Änderungen für deutsche Unternehmen sind dabei kaum zu befürchten. Clinton wird die relativ aggressive US-Außenpolitik fortsetzen.

Trump wäre unberechenbarer geworden, nachdem er bereits mit dem russischen Präsidenten Putin öffentlich sympathisierte und die Eingriffe in Nordafrika bzw. dem Nahen Osten verurteilte. So aber sind die Vorzeichen insgesamt auf dem Papier positiv. Die Wall Street steht ideologisch auf der Seite von Hillary Clinton und wird sich über deren anstehende Wahl freuen.

Daher können Sie angesichts der wohl positiven Unternehmensdaten sowie der guten Rahmenbedingungen optimistisch sein. Es sieht gut aus an den Aktienbörsen.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Redaktionsteam „Wirtschaft-Vertraulich“

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