2017: diese Börsenfakten müssen Sie kennen

© Gina Sanders / Fotolia.com

© Gina Sanders / Fotolia.com

Zum Jahresende zeigten sich die Finanzmärkte gut erholt. Sehr schön für Sie, wenn Sie Leser des Deutschen Wirtschaftsbriefs oder des „Dr. Liemen Depot-Briefs“ sind. Denn die Aktien der Empfehlungslisten und Depots zogen in den vergangenen Wochen kräftig an. Jetzt allerdings lastet ein neues Problem auf den Börsen. Ein Rück- und Ausblick, den Sie für Ihre neuen Entscheidungen kennen sollten.

Italien: das große Problem bleibt

Kurz vor Jahresende wurde bekannt, dass die EU die Rettung der Monte dei Paschi-Bank aus Italien genehmigt. Der Staat pumpt Geld in die marode Bank. Ein Vorgehen, das die Börsen mittelfristig nicht mit Beifall begleiten werden. Die Bank ist faktisch pleite, sie häuft fast 50 Milliarden Euro Volumen an faulen Krediten an.

Das hat zur Folge, dass sie Kapital benötigt, um sich neu zu ordnen. Dies kann nur vom Finanzmarkt kommen, nicht vom Staat. Rettungsprogramme haben in aller Regel dauerhaft nicht geholfen. Insgesamt aber haben die italienischen Banken bei Volumen fauler Kredite in Höhe von mehr als 300 Milliarden Euro.

Die Rettung der Banken wird deshalb zum Milliarden-Problem für die Euro-Zone. Am Ende zahlen die Steuerzahler, da der italienische Staat zwar einige Milliarden zur Rettung in den Markt gibt, am Ende aber wieder günstige Kredite aus der EU benötigt.

Kapitalbedarf wg. enormer Verschuldung

Der italienische Staat hat jetzt bereits Schulden in Höhe von mehr als 130 % des Bruttoinlandsproduktes. Italien benötigt daher dringend Hilfe. Die Finanzmärkte haben neue Diskussionen darum noch nicht eingepreist. Der Jahresausklang zeigte ein Plus von nahezu 7 % beim Dax. Es könnte 2017 allerdings so losgehen wie 2016: in der ersten Hälfte des neuen Jahres verloren die Indizes, vor allem in Europa, massiv. Erst in der zweiten Jahreshälfte erholten sie sich.

Wenn Sie die Geduld dafür mitbringen und Schutz vor den möglichen Unruhen in der Euro-Zone suchen, empfiehlt der Deutsche Wirtschaftsbrief für das neue Jahr dennoch, dass Sie jetzt investieren sollten. Der Dax hatte immerhin zum fünften Mal in Folge ein Börsenjahr im Plus abgeschlossen. Klicken Sie hier, und Sie lesen alle Fakten, die Sie benötigen.

Die niedrigen Zinsen und die gute Konjunktur haben sich als verlässliche Begleiter für Investoren erwiesen. Investieren Sie daher 2017 soviel Kapital wie möglich in Aktien. Auch wenn es unruhig wird.

Mit den besten Grüßen Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

PS: NEU: Kennen Sie die aktuelle Studie „Währungsangst 2016/2017“? Wie Sie Ihr Geld retten, wenn die Krise im Euro-Raum eskaliert Klicken Sie hier und sichern Sie sich Ihr Exemplar!

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare sind nicht erlaubt.