Keine Angst vor einem Crash – und mehr als 300 % Gewinn

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So in etwa schwärmte jüngst ein Leser unseres Deutschen Wirtschaftsbriefs vom Bitcoin. Die Kryptowährung legt zu, macht Anleger reich und verschafft ihnen gleichzeitig Freiheit vor dem Staat und dessen Kampf gegen die eigenen Währungen. Ein Traum. Sollten Sie den Bitcoin auch kaufen? Wenn Sie ihn noch nicht haben, lassen Sie die Finger weg. Im Deutschen Wirtschaftsbrief erhalten Sie ab Freitag ein Dokument – kostenfrei -, das genau erklärt, wie der Bitcoin funktioniert und warum er nicht gut für Sie ist.

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16,5 Millionen Bitcoins sind im volkswirtschaftlichen Umlauf…

Das sogenannte Geld ist eigentlich kein richtiges Geld. Gerade weil die Staaten es nicht selbst schützen. Sie können derzeit keinen Händler der Welt verpflichten, sich Bitcoin geben zu lassen. Sagt plötzlich jeder außer Ihnen, dass er den Bitcoin nicht haben möchte, sind die Geldeinheiten so viel Wert wie Gänseblümchen. Nichts.

Das kann passieren. Aber selbst wenn nicht: Der Bitcoin selbst hat derzeit ungefähr – bei allen Schwankungen, die ich hier nicht einkalkulieren kann – einen Wert von 50 Milliarden US-Dollar. Das Bruttosozialprodukt ist weltweit mit 75 Billionen Dollar mehr als 1000 mal höher. Selbst, wenn genügend Händler den Bitcoin annehmen, er reicht nicht einmal ansatzweise für einen vernünftigen, durchgehenden Handel.

Er ist einfach nur „knapp“ gehalten. Nicht jeder kann ihn mühelos erwerben, er wird künstlich verknappt und hat damit Spekulationspotenzial. Deshalb kann der Wert durch die Decke gehen. Und deshalb geht er derzeit durch die Decke, da der Hype so groß ist. Als Währung nicht, aber eben als Spekulationsobjekt.

…. es gibt viel zu wenige Bitcoins

Mich erinnert das auch an die früheren Hypes etwa um Überraschungseier. Das mag 20 Jahre her sein, aber selbst Plastikspielzeug der billigsten Art war im Trend und dazu knapp. Schon ging der Wert nach oben. Extrem. Ich bleibe dabei: der Bitcoin ist ein reiner Hype, der auch noch einige Zeit anhalten kann.

Wer langfristig echtes Geld besitzen möchte, benötigt andere Währungen. Den Euro, den Dollar, den Franken – oder etwa Gold und Silber. Die sind keine staatlich garantierten Zahlungsmittel. Aber sie können Edelmetalle weltweit jederzeit bei vielen Händlern einsetzen. Und der Preis ist transparent. Nur auf Spekulationsgewinne müssten Sie verzichten. Das aber ermöglicht der Bitcoin. Wer aber garantiert Ihnen, dass Sie nicht viel zu spät einsteigen würden in die Spekulation? Mein Rat: Finger weg.

Mit den besten Grüßen Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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