Diese unglaubliche wissenschaftliche Studie erschüttert unser Wissen

© PANORAMO.de / Fotolia.com

© PANORAMO.de / Fotolia.com

Lieber Leser,

ein Team der Universität Bonn hat jetzt herausgefunden, was uns wohl alle zeitlebens bewegt: wie erzielen wir die höchsten Renditen, wie kann sich unser Erspartes am besten zu einem Vermögen entwickeln. Die Antwort verblüfft, allerdings stehen dahinter 140 Jahre Erkenntnis. Vorab: bislang galten Immobilien stets als langweilig. Fast typisch deutsch oder „schlimmer noch“ schwäbisch. Schaffe, schaffe, Häusle baue als langweiliger Lebensentwurf? Schwaben sind clever, zeigt sich wieder einmal.

8,7 % Jahr für Jahr…

Wer wie die Schwaben seine Immobilie gebaut oder erworben hat, konnte das Vermögen so sicher und gut vermehren, wie mit keiner anderen Anlageform. Die Wissenschaftler stellten heraus, dass Immobilien 8,7 % Jahr für Jahr brachten. Unglaublich, aber wahr. So haben Immobilieneigentümer wesentliche Vorteile, auch wenn sie vermieten.

Mieter würden in Krisen andere Sparmöglichkeiten suchen und eher selten die eigene Wohnung verlassen. Deshalb seien vermietete Immobilien historisch und statistisch betrachtet auch am wenigsten schwankungsanfällig. Natürlich sind Immobilien nach den Ergebnissen dieser Studie auch mal wertloser geworden, gar eingebrochen. Nur: viel seltener.

Platz 2 belegen in dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung Aktien. 7,8 % jährlich erzielten Investoren mit den Unternehmensbeteiligungen. Gigantisch, denn über einen derart langen Zeitraum schafften die Aktien damit genau das, was langfristig orientierte Investoren tatsächlich erwarten. 8 % jährlich bedeuten, dass Sie nach Zins- und Zinseszins Ihr Vermögen etwa alle 10 Jahre verdoppeln. Achtung: Nach 20 Jahren hat sich das ursprüngliche Vermögen also sogar vervierfacht.

Anleihen und Sparbücher leisten wenig

Am Ende wird es düster. Anleihen und Sparbücher sind die Minuswerte der Bilanz. Anleihen schafften nur etwa 1,46 % im Durchschnitt, Sparbücher sogar lediglich 0,3 %. Das mag in einem kurzen Zeitraum von beispielsweise einem Jahr noch erträglich sein. Dann allerdings wird es teuer.

Nach zehn Jahren würden Sie als Anleger mit Anleihen insgesamt noch nicht einmal 16 % verdient haben. Das sind über 80 Prozentpunkte weniger als mit Aktien und nahezu 100 % weniger, als Immobilien gebracht haben. Das bestätigt auch der Deutsche Wirtschaftsbrief seit vielen Jahren, der Ihnen zu konkreten Aktien und Immobilien rät. Klicken Sie einfach hier.

Wenn Sie jetzt neu einsteigen oder über Änderungen in der Anlage nachdenken, dann sollten Sie daher vor allem Immobilien mit neuen Augen sehen. Die Zinsen sind niedrig, die Preise teils erschwinglich, teils allerdings auch schon hoch. Deshalb empfehle ich Ihnen wie im Wirtschaftsbrief, Immobilien vor allem dann zu kaufen oder zu bauen, wenn Sie diese selbst nutzen. Die eingesparte Miete ist mit hoher Sicherheit die höchste Nettorendite, die Sie mit Geldanlagen überhaupt erzielen können. Mehr dazu im nächsten Wirtschaftsbrief.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

PS: NEU: Kennen Sie die aktuelle Studie „Währungsangst 2016/2017“? Wie Sie Ihr Geld retten, wenn die Krise im Euro-Raum eskaliert Klicken Sie hier und sichern Sie sich Ihr Exemplar!

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare sind nicht erlaubt.